Deutsche Rallye Serie

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Die Deutsche Rallye Serie, kurz DRS, ist eine nationale Rallyeserie in Deutschland. Die Deutsche Rallye Serie ist nach der Deutschen Rallye-Meisterschaft die zweitwichtigste Rallyeserie in Deutschland. Über mehrere Rallyes hinweg wird der Gesamtsieger ermittelt.

Veranstalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Auseinanderbrechen der Deutschen Rallye-Meisterschaft Ende 2005 fanden sich einige der Organisatoren und Sponsoren des Automobilclub von Deutschland zusammen und gründeten die AG Deutsche Rallye Serie, um den Rallyesport in Deutschland zu erhalten. Die AG Deutsche Rallye Serie schreibt auf der Grundlage des Internationalen Sportgesetzes der FIA und des Reglements des Deutschen Motor Sport Bundes die Deutsche Rallye Serie aus.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnahmeberechtigt an der Deutschen Rallye Serie sind Fahrer und Teams mit einer internationalen Rennlizenz der Stufe C oder R, einer nationalen EU-Profi-Lizenz oder einer nationalen Lizenz der Stufe A des Deutschen Motor Sport Bundes oder einer entsprechenden Lizenz eines anderen, der Fédération Internationale de l’Automobile angeschlossenen Automobilverbandes. Startberechtigt sind ebenfalls Beifahrer mit einer C-Lizenz des Deutschen Motor Sport Bundes.

Zugelassen zur Teilnahme sind Fahrzeuge nach den FIA-Reglements der Gruppe A, Gruppe N, Super 2000, Super 1600, Gruppe GT2 und Gruppe GT3. Zusätzlich sind Fahrzeuge der DMSB-Gruppen F, G, H, AT-G, CTC, CGT und historische Fahrzeuge sowie bei einigen Rallyes auch World Rally Cars zugelassen.

Wertungssystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die acht erstplatzierten Fahrer einer Rallye erhalten Punkte nach dem Schema 10-8-6-5-4-3-2-1. Zusätzlich werden Punkte für die zehn erstplatzierten Fahrer ihrer jeweiligen Klassen nach dem Schema 20-15-12-10-8-6-4-3-2-1 vergeben, sofern mindestens drei Starter an der Klasse teilnehmen. Bei weniger als drei Teilnehmern einer Klasse werden die Fahrer in der nächsthöheren Klasse gewertet. Wenn eine Klassenzusammenlegung nicht mehr möglich ist, erhalten die Fahrer nur die halbe Punktzahl. Grundsätzlich werden jedem Fahrer bei seiner ersten Rallyeteilnahme der Saison zehn Punkte gutgeschrieben. Es fließen die Ergebnisse von maximal sechs Rallyes in die Punktewertung ein. Bei gleicher Punktzahl von mehreren Fahrern entscheiden die besseren Einzelergebnisse.

Rallyeläufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Rallye
28.–29. April 40. AvD Sachsen-Rallye
26.–27. Mai 43. ADMV Rallye Erzgebirge
14.–15. Juli 4. AvD Rallye Helfenstein Baden-Württemberg
1.–2. September ADAC Niederbayern-Rallye
29.–30. September 45. Rallye Thüringen
19.–21. Oktober 7. ADMV Lausitz Rallye

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Rallye
27.–29. April 44. ADMV Rallye Erzgebirge
20.–21. Juli 5. AvD Rallye Baden-Württemberg
14.–15. September 46. DMV Rallye Thüringen
5.–6. Oktober 11. Herbst Rallye Leiben
3. November 1. AvD Mohren-Rallye Eisenberg

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Rallye
27.–28. Juni AvD-Rallye Baden-Württemberg
1.–3. August ADAC-Rallye Wartburg
29.–30. August Niederbayern-Rallye
26.–27. September DMV-Rallye Thüringen
3.–4. Oktober Herbstrallye Leiben
1. November 2. AvD-Rallye Eisenberg

2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Rallye
28. Februar 3. AvD Rallye Eisenberg
7.–9. Mai AvD Sachsen-Rallye
12.–13. Juni 48. DMV Thüringen Rallye
26.–27. Juni AvD Rallye Baden-Württemberg
31. Juli – 2. August 50. ADAC Rallye Wartburg
28.–29. August AvD Niederbayern Rallye
2.–3. Oktober Herbstrallye Leiben

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Rallye
28.–29. Mai AvD-Sachsen-Rallye
18.–19. Juni DMV Rallye Thüringen
30. Juli – 1. August 51. ADAC Rallye Wartburg
27.–28. August AvD Niederbayern Rallye
18. September ADMV Rallye Zwickauer Land
1.–2. Oktober 14. Herbst Rallye Leiben
15.–16. Oktober ADMV-Lausitz-Rallye
29.–30. Oktober ADAC Rallyesprint.eu

Gesamtsieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Fahrer Beifahrer Fahrzeug
2006 Matthias Kahle Peter Göbel Škoda Fabia WRC
2007 Michael Abendroth Peter Huber Honda Civic Type R
2008 Thomas Robel Henry Wichura Honda Integra Type R
2009 Robert Pritzl Christina Kohl Subaru Impreza WRX STI
2010 Olaf Dobberkau Alexandra König Porsche 911 GT3
2011 Robert Stöber Thomas Wölfel VW Lupo GTI

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]