Deutsche Schule Addis Abeba

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Die Deutsche Botschaftsschule Addis Abeba – kurz DBSAA – ist eine von einem Schulverein getragene Privatschule. Sie wird von der Bundesrepublik Deutschland finanziell und personell gefördert.

Sie wurde 1955 als Deutsche Schule Addis Abeba gegründet, nachdem vor dem Zweiten Weltkrieg der erste Versuch gescheitert war. Bis in die 1970er Jahre war sie eine Begegnungsschule mit einem Internat und wurde 1978, nach Schließung durch die damalige äthiopische Regierung, auf dem Gelände der Deutschen Botschaft als Deutsche Botschaftsschule Addis Abeba neu begründet. Seit dem Jahr 2000 befindet sie sich auf einem botschaftsnahen Grundstück. Derzeit besuchen knapp 140 Schüler (Schuljahr 2009/10) die DBSAA. Als anerkannte IB-Schule können die Schüler neben dem Hauptschulabschluss und dem mittleren Bildungsabschluss seit 2004 auch das IB-Diplom erreichen und somit in Deutschland studieren.

Mit dem Abschluss des so genannten „Memorandum of Understanding“ (kurz MoU) zwischen dem Auswärtigen Amt und dem äthiopischen Erziehungsministerium im Jahre 2007 können auch äthiopische Kinder unter bestimmten Voraussetzungen wieder die Schule besuchen. Im Zuge der damit steigenden Schülerzahlen fand am 20. Februar 2010 die Grundsteinlegung für einen Neubau der Grundschule statt.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Büttner: Die Deutsche Schule Addis Abeba in Rahmen des deutschen Auslandsschulwesens. In: Zeitschrift für Kulturaustausch, Äthiopien, Sonderausgabe 1973, E 7225 F, S. 162–175.
  • Asfa-Wossen Asserate: Die Deutsche Schule in Addis Abeba - aus äthiopischer Sicht. In: Zeitschrift für Kulturaustausch, Äthiopien, Sonderausgabe 1973, E 7225 F, S. 162–175.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Artikel zur Grundsteinlegung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]