Die Neue Gesellschaft (Hamburg)

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Die Neue Gesellschaft
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1954
Sitz Hamburg
Personen Herbert Ludz (Vorsitzender) Antje Windler (Geschäftsführerin)
Website Website der Neuen Gesellschaft
Politischer Gesprächskreis im Kulturladen Hamburg-Hamm mit Dr. Joachim Federwisch 2016

Die Neue Gesellschaft, Vereinigung für politische Bildung e. V., in Hamburg ist eine Einrichtung der politischen Bildung. Gegründet wurde sie 1954 von ehemaligen sozialdemokratischen Widerstandskämpfern der NS-Diktatur wie Hellmut Kalbitzer. Sie ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein. Die Neue Gesellschaft hat stets den Interessen von Minderheiten Gehör verschafft. In diesem Sinne war und ist die Neue Gesellschaft immer „überparteilich, aber nicht unparteiisch“ gewesen. Politische Bildung wird in der Neuen Gesellschaft in erster Linie als „praktizierte Demokratie“ verstanden. In diesem Sinne sieht die Neue Gesellschaft ihre Aufgabe u. a. darin, Regierungspolitik (egal von welcher Partei bzw. Koalition) kritisch zu reflektieren. Sie ist dem Leitbild des „mündigen Staatsbürgers“ verpflichtet, d. h., es geht ihr in erster Linie darum, die Urteils- und Kritikfähigkeit der Teilnehmer zu fördern. Die Angebote sollen zur politischen Information und Diskussion beitragen. Das Ziel ist es, Foren für Gespräche und Begegnungen zu schaffen, um so Verständnis und Toleranz wachsen zu lassen. Die Themen spiegeln die aktuellen politisch brisanten Fragestellungen wider. Die Neue Gesellschaft wird unter anderem aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert und ist anerkannter Bildungsträger durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Dr. Joachim Federwisch war langjähriger Geschäftsführer bis 2015. Am 26. August 2018 ist er 69-jährig verstorben[1] Seine Nachfolgerin ist Antje Windler.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 60 Jahre Die Neue Gesellschaft – 60 Jahre im Dienste der Aufklärung Festschrift, Hamburg, Juli 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abschied von Joachim Federwisch, BürgerInnenbrief, Fraktion die Linke, vom 18. Oktober 2018, S. 2.