Fernmeldenotdienst

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Fahrbarer Notstromgenerator

Der Fernmeldenotdienst (FND) war innerhalb der Deutschen Bundespost (später auch innerhalb der Deutschen Telekom) verantwortlich für die Fernmeldeverbindungen im Katastrophen- und Verteidigungsfall.

Für diese Aufgabe verfügte der Fernmeldenotdienst über bundesweit verteilte Lager mit umfassendem Material wie Notstromgeneratoren, Lastkraftwagen und fernmeldetechnischem Gerät. Jede Oberpostdirektion hatte mehrere Standorte in ihrem Direktionsbereich. In Nordrhein-Westfalen hatte die OPD Köln eine besondere Aufgabe: Sie musste die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung im Notfall gewährleisten. Zwei große Fernmeldenotdiensttrupps wurden deshalb im Bereich der Fernmeldeämter Düren und Aachen eingerichtet. Zum einen in der Ortschaft Baal, zum anderen in Jülich direkt neben der Deutschen Welle (inzwischen aufgelöst). Diese Ortschaften wurden gewählt, da sie abseits der im Verteidigungsfall gefährdeten Städte lagen.

Mit der Privatisierung des Fernmeldewesens und der Auflösung der Fernmeldeämter wurde der Fernmeldenotdienst in die Obhut der zuständigen Technikniederlassungen der Deutschen Telekom übergeben und unter dem Namen „Disaster Recovery Management“ (DRM) weitergeführt. Das DRM kommt heute nicht ausschließlich bei Katastrophen und Notfällen zum Einsatz, sondern auch, wenn eine Vielzahl von Kommunikationsverbindungen bereitgestellt werden müssen, wie zum Beispiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 oder aber auch Fernsehübertragungen (etwa bei Außenübertragungen von Wetten, dass..?).[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bereitstellung FND / DRM durch die Telekom (PDF; 183 kB)