Diskussion:Kapuziner

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Btr. den Tagesablauf[Quelltext bearbeiten]

Das kann man nur mit Schmunzeln lesen, weil der Eindruck entsteht, diese Aufstellung sei allgemein verbindlich. Wenn irgendetwas für den Kapuzinerorden typisch ist, dann der Umstand, daß genau solche ein für allemal und alle bindenden Vorschriften fehlen.

1. Jede Hausgemeinschaft beschließt ihre eigene Hausordnung, die vom Provinzial gut geheißen wird. Infolgedessen weist das Verzeichnis der Häuser in der Provinz z. B. für jedes Haus einzeln aus, wann dort stille Zeiten gehalten werden.

2. Ich notiere mal für das Haus in Dieburg die wichtigsten Abweichungen:

06.30 Uhr - Betchor: Morgenlob, stilles Gebet Ganz individuell: der eine meditiert seit 5.00 Uhr, ein anderer steht gerade auf, Vorbereitung des Frühstücks

07.00 Uhr - Frühstück, dann Zeit für sich selber Laudes im Chor, anschl. Stille Zeit

08.00 Uhr - Meditation, Studium, Lesen Eucharistiefeier in der Kirche mit den Gläubigen

09.00 Uhr - Eucharistiefeier mit der Gemeinde ab 8.40 Uhr Frühstück, 9.00 Arbeitsbeginn

09.30 Uhr - Arbeit: Seelsorge, Haus, Küche, Garten (nach Vereinbarung) naja, Vereinbarung eher nach "Diensten", nach Zuständigkeit...

12.00 Uhr - Mittagessen; Mittagsruhe Angelus, Sext (Mittagsgebet) im Chor, anschl Mittagessen, Abwasch, Stille Zeit

14.30 Uhr - Arbeit, auch Zeit für sich selber (nach Vereinbarung) Arbeit

18.00 Uhr - Chor: Abendlob, Meditation, Komplet Vesper mit den Gläubigen, Komplet wird nicht gleich "drangehängt", 18.30 Abendessen

19.00 Uhr - Abendessen, Zeit für sich selber Abwasch..., 19.20 Komplet im Chor

20.30 Uhr - Refektorium (Sonntag, Dienstag, Donnerstag): Rekreation ("Wieder-Erschaffung" - gemeinsame Erholung) Rekreation, nicht im Refektorium (Speiseraum), sondern in der Rekreation (sozusagen das Wohnzimmer), im Sommer im Garten, sonntags,

21.00 Uhr - Nachtgebet privat, Nachtruhe es gibt auch nachtaktive Kapuziner

Freitag = Tag der Stille ("Wüstentag") Schön, wenn eine Hausgemeinschaft wie die Stühlinger z.B. das schafft, oftmals illusorisch

ein freier Tag pro Woche für Erholung, Hobbys, etc. davon träumt man vielleicht

3. Das Wesentliche scheint mir zu sein, daß beim Tagesablauf die flexible Anpassung des Gewünschten (ein Wechsel von Betrachtung und Tätigsein) an das Gebotene deutlich wird. Der Text sollte den vorgestellten Tagesablauf als eine lokale Umsetzung erläutern und das dahinterstehende Ideal herausarbeiten.--Kapuzinerküche 17:00, 19. Mai 2006 (CEST)

Kapuzen[Quelltext bearbeiten]

Wegen der spitzen Kapuze, durch die sich ihr Habit von dem der anderen Franziskaner unterscheidet ... -- meines Wissens unterschied sich das Habit zumindest in der Anfangszeit nicht von dem der Franziskaner, das ja auch eine Kapuze hat. Allerdings wurden die später volkstümlich so genannten Kapuziner als Bettelmönche stärker wahrgenommen als ihre im Kloster bleibenden Brüder, deswegen wurde die Kapuze zu ihrem Markenzeichen und nicht dem der regulären Franziskaner. Wer es besser weiss bitte ggf. revertieren. Maikel 23:01, 19. Aug. 2007 (CEST)