Diskussion:Max von Schillings

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Schillings' Rolle im Dritten Reich[Quelltext bearbeiten]

Bis heute ist die Quellenlage keineswegs so dicht, dass man leichthin von aktiver Tätigkeit gegen zahlreiche renommierte Künstler sprechen könnte. Natürlich tragen die entsprechenden Dokumente seine Unterschrift, weil er als Rektor der Akademischen Hochschule diese zu leisten hatte. Gleichzeitig war er aber entsetzt über den rigorosen Antisemitismus, der seit 1933 das Musikleben überschattete (Max Butting, Musikgeschichte, die ich miterlebte, Berlin 1955). Dass Schillings die Verbindung von Kunst und Nation wollte und damit der nationalsozialistischen Ideologie nahestand, steht gleichzeitig außer Frage (Christian Detig, Deutsche Kunst, deutsche Nation - Der Komponist Max von Schillings, Diss. Köln, Kassel 1998). Dass Fred Prieberg bei aller beeindruckender Sammeltätigkeit gelegentlich auch übers Ziel hinausschoss, ist jedem, der seine Publikationen genauer konsultiert hat, hinlänglich bekannt. Eine umfassende Quellensichtung und -würdigung steht weithin noch aus. (nicht signierter Beitrag von 2A02:8071:2C88:4F00:A1F0:DDB:DCE0:3190 (Diskussion | Beiträge) 10:27, 29. Nov. 2015 (CET))