Diskussion:Phreatomagmatische Explosion

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Phreatomagmatische oder Phreatische Explosion[Quelltext bearbeiten]

Eine phreatomagmatische Explosion ist nicht das selbe wie ein phreatischer Ausbruch oder eine phreatische Explosion.

Ich finde der Verweis von phreatisch Explosion zu phreatomagmatische Eruption falsch.

Phreatische Ausbrüche sind eigentliche Dampfkessel-Explosionen, bei denen überhitztes Wasser infolge einer plötzlichen Druckentlastung in Dampf verwandelt wird. Die phreatischen Ausbrüche zeigen folgende Merkmale: Sie ereignen sich an Vulkanen mit Solfataren-Tätigkeit plötzlich, sind von kurzer Dauer und fördern nur Dampf und zertrümmertes altes Gesteinsmaterial.

Aus der Tiefe aufsteigende Gase überhitzten es bis zum Sieden. Das durch Zersetzung undurchlässig gewordene Dachgestein wird rissig, sein Widerstand verringert sich, und so bald sich der Dampf einen Weg ins Freie bahnt, setzt infolge der Druckentlastung die explosionsartige Verdampfung des überhitzen Wassers ein und verursacht den phreatischen Ausbruch.

Phreatische Explosionen können aber auch durch rasche Erhitzung des in tieferen Schichten vorhandenen Grundwasser als Folge magmatsicher Intrusionen verursacht werden.

Dieser Mechanismus gilt auch für die Entstehung zahlreicher Maare, bei der nur Altmaterial ausgeworfen wurde. Viele Maare sind jedoch von Ringwällen aus frischen Bimssteinen umgeben. Ihre Entstehung wird deshalb rein magmatischen Ausbrüchen zugeschrieben. !!!!

Eine genauere Untersuchung de Ringwälle zeigt, dass an der Basis der Bimststeinlagen oft mächtige, ausschließlich aus Altmaterial bestehende Schloträumungsbreczien vorhanden sind, die durch phreatische Ausbrüche ausgeworfen wurden, die dem nachdrängenden Magma den Weg ins Freie bahnten. Man bezeichnet SOLCHE kombinierten Ausbrüche, aus magmatischen Ausbrüchen und phreatischen Ausbrüchen phreatomagmatische Eruptionen. --84.60.61.140 16:24, 6. Jul. 2007 (CEST)

Volumen von Wasserdampf[Quelltext bearbeiten]

Wasserdampf hat ~ das 1000 fache des volumens des flüssigen wassers, nicht das 10000 fache. Habe das korrigiert --Dermewes 21:21, 31. Jul. 2007 (CEST)

Expansion Wasser zu Wasserdampf[Quelltext bearbeiten]

Das Volumenverhältnis von überhitztem flüssigen Wasser zu Wasserdampf ist vom Energieinhalt bzw. der Temperatur der Wassers abhängig. Ob da jetzt 1000, 3000 oder 10000 steht, ist kein Widerspruch, sondern abhängig von den initialen Bedingungen. Und die Situation ist ein wenig anders als die Volumenverhältnisse Wasser zu Dampf im heimischen Kochtopf. -- KlausFoehl 11:45, 15. Jul. 2009 (CEST)

Nun gut. Siehe z.B. Wasserdampf 1:1.700. Bei Normaldruck (101.325 kPa) und 100 °C ist die relative Ausdehnung Wasser/Wasserdampf 1:1.673. Das im Artikel zitierte Beispiel von Parfitt und Wilson (Transient Volcanic Eruptions, S. 101) geht von einer Endtemperatur von 500 K (226,85 °C) und einer Dampfdichte von 0,43 kg/m³ aus: „Thus the conversion of water to steam […] causes a more than 2000-fold increase in volume,… “ Nach den Angaben der International Association for the Properties of Water and Steam lässt sich die Ausdehnung bei Normaldruck im Temperaturbereich 100 °C – 1200 °C mit ΔVrel=1231+4,5701/°C beschreiben. Für das Beispiel ergibt sich eine Dampfdichte von 0,44092 kg/m³ (Ausdehnung 1:2,268). Im Falle eines sehr geringen Verhältnisses Magma:Wasser ergibt sich bei 1,200 °C eine Ausdehnung von 1:6.710. Der Extremwert wäre wohl am Chimborazo (Luftdruck 44,617 kPa, 1200 °C) mit einer Ausdehnung von 1:15.238 zu beobachten. Zusammenfassend: Werte von 2.000 – 3.000 auf Meeresniveau (und darüber bei entsprechender Höhe des Vulkans) sind realistisch, 1.000 ist schlichtweg falsch. Der Text mit der entsprechenden Anmerkung gehört mMn korrigiert. →Alfie±Diskussion 03:22, 25. Apr. 2010 (CEST).