Dorotheerkloster

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dorotheerkirche und Kloster im Jahr 1724. Stich von Salomon Kleiner.

Das Dorotheerkloster war ein Augustiner-Chorherrenstift in Wien[1]. Die ursprüngliche Absicht bei der Kirche St. Dorothea in Wien ein Kloster zu stiften geht auf Albrecht IV. zurück. Aufgrund seines frühen Todes konnte die Gründung allerdings erst durch seinen Sohn Albrecht V. 1414 realisiert werden.

Neben dem Schottenstift zählte St. Dorothea zu den reichsten Klöstern Wiens. 1786 wurde das Augustinerchorherrenstift im Zuge der Josephinischen Reformen aufgelöst.[2] In der Klosterkirche befand sich das berühmte Grabmal des Niklas von Salm (von Bildhauer Loy Hering) welches heute als Leihgabe der Familie Salm-Reifferscheidt in der Wiener Votivkirche aufgestellt ist.

An Stelle des Dorotheerklosters[3] befindet sich dort heute das Palais Dorotheum.[4] Vis-a-vis dem Dorotheerkloster befand sich das Königinkloster, welches ebenfalls im Zuge der Josephinischen Reformen aufgelöst wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dorotheerkloster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Formen der Herrschaftsrepräsentation und Selbstdarstellung habsburgischer Fürsten im Spätmittelalter, Universität Wien, Dissertation von Eva Bruckner, 2009
  2. Marburger Repertorium zur Übersetzungsliteratur im deutschen Frühhumanismus, MRFH 2800 [1]/
  3. Grundrissplan der Stadt Wien von Bonifaz Wolmuet (1547), Digitalisat
  4. Felix Czeike: Wien Innere Stadt. Kunst- und Kulturführer. Jugend und Volk, Wien 1993, S. 35

Koordinaten: 48° 12′ 22,6″ N, 16° 22′ 7,6″ O