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Drabble

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Drabble ist eine meist pointierte Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht.[1] Dabei wird die Überschrift nicht mitgezählt. Ursprünglich als Fanfiction betrieben, wird sie aufgrund ihrer einfachen äußeren Form gerne von ungeübten Autoren als Einstieg in Lyrik oder Prosa genutzt. Durch die Beschränkung auf das Wesentliche stellt das Schreiben von Drabbles auch für erfahrene Autoren häufig eine Herausforderung dar.

Es gibt auch Varianten mit 200, 300 und mehr Wörtern.[2]

Der Begriff geht auf einen Sketch von Monty Python zurück. Drabbles – a word game for 2 to 4 players. In den 1980er Jahren wurde dadurch in Großbritannien eine „Drabblemanie“ hervorgerufen, die von der Birmingham University SF Society standardisiert wurde.[3]

  • Rob Meades, David B. Wake: The Drabble project. Beccon Publications, Essex 1988, ISBN 978-1-870824-12-5 (englisch).

Einzelnachweise

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  1. Kajol Chourasia: The Drabble World: Stories to Live By. Notion Press Media, Chennai 2022, ISBN 979-88-8521471-1 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Fanni R. Neidell: Das Nest auf meinem Kopf und andere Kurz(e)geschichten + Drabbles. 2. Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2021, S. 138 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 12. Februar 2026]).
  3. Engelbert Thaler (Hrsg.): Lit 21 – New Literary Genres in the Language Classroom. Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2019, ISBN 978-3-8233-0171-4 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).