Dreigiebelhaus

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Dreigiebelhaus

Das Dreigiebelhaus gilt als das älteste Wohnhaus von Duisburg. Es befindet sich in der Altstadt in der Nonnengasse 8. Seinen Namen verdankt es den drei nebeneinander stehenden Treppengiebeln.

Die erste urkundliche Erwähnung fand 1536 statt. Auf einem Plan von Johannes Corputius von 1566 ist das Dreigiebelhaus zu erkennen. 1608 übernahmen die Nonnen des Klosters Duissern das Gebäude. Durch die Säkularisation nach dem Reichsdeputationshauptschluss wurde es ab 1806 als Textilfabrik genutzt.

Die Stadt Duisburg kaufte das Gebäude 1961 an und renovierte es 1976 aufwendig. Seither sind dort Ateliers mit Wohnmöglichkeit für Lehmbruck-Stipendiaten untergebracht. Von 1984 bis 2007 lebte und arbeitete dort unter anderem der Maler und Bildhauer Kurt Budewell. Außerdem befindet sich im Dreigiebelhaus ein Restaurant.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadt Duisburg, Kulturdezernat [Hrsg.]: Das Duisburger Dreigiebelhaus: Dokumentation seiner Geschichte, seiner Wiederherstellung und künftigen Nutzung; aus Anlass der Eröffnung am 26. Oktober 1976. Duisburg 1976.

Koordinaten: 51° 26′ 13″ N, 6° 45′ 51″ O