Echinopsis mirabilis

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Echinopsis mirabilis
Setiechinopsis1.jpg

Echinopsis mirabilis

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Echinopsis
Art: Echinopsis mirabilis
Wissenschaftlicher Name
Echinopsis mirabilis
Speg.

Echinopsis mirabilis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Echinopsis in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton mirabilis stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚wundervoll‘ und verweist auf das Erscheinungsbild der Art.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Echinopsis mirabilis wächst einzeln. Die zylindrischen, trüb gelblich grünen bis braungrünen Triebe erreichen bei Durchmessern von bis zu 2 Zentimetern Wuchshöhen von 12 bis 15 Zentimeter. Es sind elf Rippen vorhanden, die wenig gewellt sind. Der einzelne, abstehende und gerade Mitteldorn ist 1 bis 1,5 Zentimeter lang. Die neun bis 14 Randdornen sind schlank und gerade.

Die schmal röhrenförmigen, weißen Blüten erscheinen an in der Nähe der Triebspitzen und duften eher unangenehm. Sie sind 11 bis 12 Zentimeter lang. Ihre Blütenhüllblätter sind ausgebreitet. Die Früchte erreichen einen Durchmesser von 0,6 bis 1 Zentimeter und sind 3,5 bis 4 Zentimeter lang.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Echinopsis mirabilis ist in den argentinischen Provinzen Santiago del Estero, San Juan, La Rioja und Mendoza unter Sträuchern im Tiefland bei 500 bis 1000 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung durch Carlos Luis Spegazzini wurde 1905 veröffentlicht.[2]

Nomenklatorische Synonyme sind Setiechinopsis mirabilis (Speg.) de Haas (1940), Arthrocereus mirabilis (Speg.) W.T.Marshall (1941) und Acanthopetalus mirabilis (Speg.) Y.Itô (1957, unkorrekter Name ICBN-Artikel 11.4). In die Art als Synonym einbezogen wurde Setiechinopsis mirabilis var. gracilior Backeb. (1963, nom. inval. ICBN-Artikel 37.1).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[3]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 155.
  2. Carlos Luis Spegazzini: Cactacearum Platensium Tentamen. In: Anales del Museo Nacional de Buenos Aires. 3. Folge, Band 4, 1905, S. 489–490 (online).
  3. Echinopsis mirabilis in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Demaio, P., Perea, M. & Trevisson, M., 2010. Abgerufen am 1. März 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Echinopsis mirabilis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Fotos von Echinopsis mirabilis