Eduard Brunner

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Eduard Brunner (* 14. Juli 1939 in Basel) ist ein Schweizer Klarinettist und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brunner studierte zunächst am Konservatorium in Basel, später dann bei Louis Cahuzac[1] in Paris. Ab 1959 begann er als Solist und Kammermusiker vor allem in Deutschland und in der Schweiz eine erfolgreiche Karriere. 1962 und 1963 war er Solo-Klarinettist der Bremer Philharmoniker, ab 1963 des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelík. Als gesuchter Solist und Kammermusikspieler hat er an zahlreichen Platten- und CD-Aufnahmen mitgewirkt. Ein Beispiel ist die 2011 veröffentlichte CD Music for Solo Clarinet.

Zurzeit (2012) ist Brunner Professor an der Hochschule für Musik in Saarbrücken und Karlsruhe.

Dank seiner Initiative sind viele Kompositionen für Klarinette entstanden, unter anderem Konzerte von Cristóbal Halffter und Krzysztof Meyer sowie Kammermusikwerke von Edisson Denissow, Augustyn Bloch und Toshio Hosokawa. Durch seine enge Zusammenarbeit mit Helmut Lachenmann bei den von ihm uraufgeführten Werken Dal niente (1970) für Soloklarinette, Accanto (1975–1976) für Klarinette und Orchester und beim Trio Allegro sostenuto (1986–1988) trug er wesentlich zur Entwicklung neuer Spieltechniken auf seinem Instrument bei.

2012 erhielt er den Echo Deutschen Musikpreis Klassik in der Sparte Instrumentalist des Jahres (Klarinette) für sein Album Musik für Solo-Klarinette, erschienen bei Naxos.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Französische Wikipedia
  2. Homepage Echo Klassik