Eiertunnel

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Der Eiertunnel aus Richtung des Kurparks
Ziegelmauer innerhalb des Tunnels

Der Eiertunnel ist ein Fußgängertunnel unter Bahngleisen in der mecklenburgischen Gemeinde Bad Kleinen, der seinen Namen dem eiförmigen Querschnitt verdankt. Das technische Denkmal verbindet den Kurpark von Bad Kleinen mit dem Ufer des Schweriner Außensees.

Der Tunnel, der die sich hier bündelnden Bahnstrecken Schwerin–Bad Kleinen und Lübeck–Bad Kleinen unterquert, befindet sich im Südwesten der Gemeinde in Höhe des Amtsgebäudes in der parallel zur Bahnstrecke verlaufenden Gallentiner Chaussee. Der Tunnel misst in seiner Länge 27,2 Meter und besitzt einen eiförmigen Querschnitt. Er hat eine Höhe von 205 cm und eine maximale Breite von 125 cm. Die Stärke der Ziegelmauerung beträgt 38 cm. Innerhalb des Tunnels befindet sich ein senkrechter Luftschacht.

Der Eiertunnel wurde im Jahr 1896 erbaut. Der Bau wurde durch Armin Steyerthal, den Leiter der im Jahr 1885 eröffneten Wasserheilanstalt in Bad Kleinen, veranlasst. Ziel war es, den Zugang von der Wasserheilanstalt zum Schweriner Außensee durch eine Unterführung der 1848 erbauten Bahn von Schwerin nach Wismar zu erleichtern.

Heute ist das Bauwerk eine Sehenswürdigkeit von Bad Kleinen und als technisches Denkmal touristisches Ausflugsziel der Region.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eiertunnel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 53° 45′ 57″ N, 11° 27′ 42″ O