Einen Schlussstrich ziehen

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Einen Schlussstrich (unter etwas) ziehen ist eine deutsche Redewendung. Wenn jemand einen Schlussstrich unter etwas ziehen möchte, dann möchte er etwas z. B. nicht länger diskutieren.

  • z. B. wird von verschiedenen Kreisen seit Ende der 1940er Jahre gefordert, es müsse endlich Schluss sein z. B. mit Vergangenheitsbewältigung oder Wiedergutmachungsabkommen.[1]
  • z. B. brechen Ex-Partner den Kontakt ab, machen eine rituelle Scheidungsfeier oder einen Scheidungsgottesdienst[2]

Der Begriff leitet sich vermutlich von der waagrechten Linie ab, die bei der Buchführung unter ein Konto gezogen wird, um eine Bilanz durchführen zu können.[3]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundespräsident Köhler 2005
  2. Weitere Umfragen: Soll die Kirche gescheiterten Ehepaaren einen Scheidungsgottesdienst anbieten? chrismon.de 1/2001 (Memento vom 12. November 2007 im Internet Archive)
  3. Joachim Risse: Buchführung und Bilanz für Einsteiger. Physica, Heidelberg 2003, ISBN 3-7908-0133-X, S. 43 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: einen Schlussstrich ziehen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen