Elektro-Surfboard

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Elektro-Surfboard
Elektro-Surfboard Waterwolf an der Spree in Berlin

Elektro-Surfboards sind mit der technologischen Weiterentwicklung von Batterien sowie Elektroantrieben (z. B. für Elektroautos, E-Bikes, Elektro-Skateboards) entstanden. Diese Antriebsart kann auch für den Wassersport genutzt werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elektroboote gab es bereits im 19. Jahrhundert, jedoch waren die verwendeten Bleiakkumulatoren zu schwer und zu sperrig für leichte Sportgeräte. Die ersten motorbetriebenen Surfboards entstanden in den 1980er Jahren und wurden noch mit Benzinmotoren betrieben. Erst die Entwicklung und Massenfertigung von leichten, leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akkumulatoren und der mit deren Markteinführung verbundene Preissturz bei den Nickel-Cadmium-Akkumulatoren ließ einen wirtschaftlichen unkomplizierten Aufbau elektrisch betriebener Boards zu.

Mittlerweile gibt es ein halbes Dutzend Hersteller von Elektro-Surfboards, davon sind drei Hersteller in Deutschland. Die Firma Waterwolf in München, die Firma Lampuga in Hamburg und die Firma Waterrebel in Berlin. Dann gibt es noch Radinn in Skandinavien, Aquillasurf in Spanien sowie E-Foil in Puerto Rico.

Die ersten Prototypen wurden in den 2000er Jahren vorgestellt.

Beschreibung und Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man unterscheidet zwischen Elektro-Surfbrettern mit Propeller und Jet-Antrieb. Die Leistungen bewegen sich derzeit zwischen 450 und 14.900 Watt, wodurch eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h erreicht werden kann. Eine Batterieladung hält zwischen 20 und 45 Minuten.

Einige Boards sehen aus wie herkömmliche Surfboards zum Wellenreiten, andere ähneln Wakeboards oder aufblasbaren SUPs. Ein Exot ist das E-Foil, das mit einem Hydrofoil über dem Wasser schwebt.

Die rechtliche Lage für das Benutzen der E-SURFER ist noch kompliziert. In Bayern gibt es mit Stand 2017 drei Seen (z. B. Starnberger See), die für Elektro-Surfboards freigegeben sind. Nach Aussage des Schifffahrtsbüros in Berlin darf ein elektrisches Surfbrett wie ein Jet-Ski betrieben werden, wenn es ein Kennzeichen hat.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. E-Surfer – Electric Surfboard – Elektro Surfbrett. Abgerufen am 26. April 2017.