Elisabeth-Theresien-Stiftung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Elisabeth-Theresien-Orden)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Insigne der Elisabeth-Theresien-Stiftung

Die Elisabeth-Theresien-Stiftung (umgangssprachlich auch Elisabeth-Theresien-Orden genannt) war eine 1750 unter dem Namen „Elisabeth-Theresianische Militärstiftung“ von Kaiserin Elisabeth Christine geschaffene Institution, die der Versorgung verdienstvoller Offiziere dienen sollte. Kaiserin Elisabeth Christine war eine geborene Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Aufnahme in die Elisabeth-Theresien-Stiftung sollten zwanzig Offiziere und Obersten, die dem Haus Österreich 30 Jahre treue Dienste geleistet hatten, belohnt werden. Die solcherart Geehrten duften die Insigne der Elisabeth-Theresien-Stiftung tragen und erhielten eine jährliche Pension.

Maria Theresia, die Tochter der Stifterin, erneuerte die Elisabeth-Theresien-Stiftung am 16. November 1771[1], erhöhte die Mitgliederzahl auf 21 und änderte die Pensionen in der Höhe.

Insigne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insigne der Elisabeth-Theresien-Stiftung besteht aus einem mit Gold eingefassten länglichen Stern von acht halb weiß und halb rot emaillierten Spitzen. In der Mitte ist ein ovales Mittelschild mit goldener Einfassung. Unter einer goldenen Kaiserkrone befinden sich nebeneinander die Buchstaben E.C. (Elisabeth Christine) und M.T. (Maria Theresia). Am Rand die Umschrift M.Theresia parentis gratiam perennem voluit als Ordensdevise.[2]

Trageweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Band der Insigne der Elisabeth-Theresien-Stiftung ist schwarz. Das Emblem der Elisabeth-Theresien-Stiftung wurde von den Mitgliedern mit dem Band im Knopfloch getragen.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stiftungsfest der Elisabeth-Theresien-Stiftung war auf den 19. November, dem Tag der heiligen Elisabeth, festgelegt. Es wurde nie gefeiert, aber in der Augustiner-Hofkirche zu Wien wurde ein feierliches Hochamt gehalten.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autorenkollektiv: Meyers Konversationslexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig, Wien 1885–1892.
  2. Beschreibung sämmtlicher Orden, deren Abbildungen in dem Farbendruck-Werk „Die Orden, Wappen und Flaggen aller Regenten und Staaten“ enthalten sind. Verfasser unbekannt. Leipzig 1883–1887.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]