Ensingen

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48.96958.9495255Koordinaten: 48° 58′ 10″ N, 8° 56′ 58″ O

Ensingen
Wappen von Ensingen
Höhe: 255 m
Einwohner: 2457 (2012)
Eingemeindung: 1. Februar 1972
Postleitzahl: 71665
Vorwahl: 07042

Ensingen ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Vaihingen an der Enz und hat rund 2537 Einwohner.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Ensingen liegt rund 5 Kilometer nordwestlich der Kernstadt von Vaihingen. Die benachbarten Ortschaften sind Horrheim, Kleinglattbach und Illingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Ensingen zählte zum Besitz der Herren von Eselsburg, kam nach deren Aussterben um 1252 an die Grafen von Vaihingen und von diesen um die Mitte des 14. Jahrhunderts an Württemberg. 1972 wurde Ensingen nach Vaihingen eingemeindet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Neben dem traditionellen Weinbau produziert und vertreibt das Unternehmen Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH Heil- und Mineralwässer und bietet etwa 150 Menschen Arbeit. Auf Ensinger Gebiet liegt das von Vaihingen und Illingen gemeinsam ausgewiesene interkommunale Gewerbegebiet Perfekter Standort.[1]

Bildung[Bearbeiten]

  • Grundschule
  • evangelischer Kindergarten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Der Eselsburgturm ist ein Aussichtsturm auf dem Eselsberg nördlich von Ensingen, erbaut auf einer ehemaligen Burg, der Eselsburg. Die Eselsburg wurde im Jahr 1188 erstmal urkundlich in einem Vertrag Friedrichs I mit König Alfons VIII erwähnt. Die Burg war Sitz der im Dienste der Grafen von Vaihingen stehenden Herren von Eselsberg. Der bekannteste Ritter der Burg, war "Belreinus de Eselsberch" dem Stifter des Klosters Rechentshofen bei Hohenhaslach. Der Ritter Belrein dürfte der letzte seines Rittergeschlechtes gewesen sein. Danach fiel die Eselsburg an die Vaihinger Grafen. Der heutige Eselsbergturm auf dem 392m hohen Eselsberg wurde im Jahr 1925 durch den Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Ensingen erbaut. Der Holz-Turm hat ein Höhe von 18,20m. Vom Turm aus hat man einen wunderbaren Rundblick vom Schloßberg bei Karlsruhe-Durlach im Westen, über den nördlichen Schwarzwald (Dobel, Hohloh, Hornisgrinde), zur schwäbischen Alb, Solitude, Stuttgarter Fernsehturm, Achalm bei Reutlingen, den Schwäbischen Wald und die Löwensteiner Berge. Im Norden sieht man den benachbarten Höhenzug des Strombergs mit Baiselsberg und Wachtkopf.


Evangelische St.Veith-Kirche, erbaut um ca. 1200, erstmals 1262 urkundlich erwähnt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Impressum, Interkommunale Grundstücks- und Projektgesellschaft "perfekter Standort" mbH, abgerufen 10. Mai 2014