Exspiration

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Als Exspiration bezeichnet man in der Medizin den Vorgang der Ausatmung (als Phase der Lungenventilation).[1]

Durch Entspannung der Brustmuskulatur und des Zwerchfells bewirken die elastischen Rückstellkräfte von Lunge und Brustkorb, dass sich das Lungenvolumen passiv verkleinert. Die Luft wird entsprechend aus der Lunge gepresst.

Aktiv wird das Ausatmen durch die innere Zwischenrippenmuskulatur unterstützt, welche bei Kontraktion die Rippen bzw. den Brustkorb senkt und so die Lunge sich zusammenziehen lässt. Weitere Atemhilfsmuskeln werden bei der forcierten Ausatmung (kraftvolle, verstärkte Atmung) eingesetzt, z. B. bei Erkrankungen der Lunge oder Husten (siehe Hustenmuskel), bei körperlicher Anstrengung, oder beim Sprechen und Singen.

Die Atemmuskulatur während eines „ruhigen“ Atemzyklus. Die Inspiration (Einatmung) auf der linken Bildseite, Die Exspiration (Ausatmung) auf der rechten Seite. Die sich kontrahierende Muskulatur ist in rot gezeichnet, die relaxierte wurde in blau wieder gegeben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Exspiration. In: symptomat.de. 13. November 2016. Abgerufen am 2. August 2017.