Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales

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Ecuador: Hauptgebäude der FLACSO in Quito.

Die Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales (FLACSO) (deutsch Lateinamerikanische Fakultät für Sozialwissenschaften) ist eine länderübergreifende Organisation zur Forschung, Lehre und Förderung der Sozialwissenschaften in Lateinamerika. Sie wurde am 17. April 1957 auf Initiative der UNESCO in Rio de Janeiro anlässlich der Conferencia Latinoamericana de Ciencias Sociales gegründet.

Sie ist engagiert in Forschung und Forschungsförderung sowie der Postgraduiertenausbildung in den Niederlassungen in den Mitgliedsländern. So werden in der Regel eine Reihe von Spezialisierungen, Diplomados, Maestrías und Promotionsprogramme mit politikwissenschaftlicher, soziologischer, wirtschaftswissenschaftlicher, kulturanthropologischer oder interdisziplinärer Ausrichtung angeboten. Ebenso bieten die Niederlassungen ein reichhaltiges Kulturprogramm an.

Mitgliedsländer sind Argentinien, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Kuba, Chile, Ecuador, Honduras, Guatemala, Mexiko, Nicaragua, Panama, die Dominikanische Republik und Suriname.

Seit Bestehen wurden über 12.000 Fachkräfte (Stand 2018) in Postgraduiertenkursen ausgebildet.[1]

Generalsekretärin ist für den Zeitraum 2016 bis 2020 die Geistes-, Politik- und Geschichtswissenschaftlerin Josette Altmann Borbón aus Costa Rica.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 61 ANIVERSARIO de la Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales, FLACSO. In: flacso.org. Abgerufen am 18. April 2018 (spanisch).
  2. Secretaria General | Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales. In: flacso.org. Abgerufen am 18. April 2018 (spanisch).