Fat Cat Day

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Als Fat Cat Day wird der Tag bezeichnet, an welchem ein Topmanager brutto so viel verdient hat wie ein durchschnittlicher Arbeitnehmer in einem Jahr. Die Bezeichnung stammt aus Großbritannien und wurde von der Denkfabrik High Pay Centre erfunden.[1] Die Vorstände der Unternehmen, welche im FTSE 100 Index gelistet sind, verdienten im Jahr 2016 ein Einkommen von 3,45 Millionen Pfund (Median). Das ist 120 mal so viel wie das Durchschnittseinkommen eines in Vollzeit Arbeitenden von 28.758 Pfund. Teilt man die 365 Tage eines Jahres durch 120 ergibt sich, dass ein Topmanager nur drei Arbeitstage benötigt, um ein durchschnittliches Bruttogehalt zu erhalten. Im Jahr 2018 wurde dementsprechend am Donnerstag, den 4. Januar 2018 ein Fat Cat Thursday ausgerufen.[2]

Laut Kammer für Arbeiter und Angestellte verdienten die Vorstandsvorsitzenden der im ATX notierten Unternehmen 2016 nach sechs Arbeitstagen das Medianeinkommen eines Angestellten, somit wäre der Fat-Cat-Day (feiertagsbedingt durch den 1. und 6. Jänner) in Österreich am 8. Jänner.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ralph Denzel: „Fat-Cat-Day“: Warum Topmanager sich heute freuen können. Südkurier, 5. Januar 2017
  2. Rupert Neate: “Fat Cat Thursday”: top bosses earn workers' annual salary by lunchtime. The Guardian, 4. Januar 2018
  3. derStandard.at: Vorstandschefs verdienen in sechs Tagen das Jahresgehalt von mittleren Angestellten. Artikel vom 29. Jänner 2018, abgerufen am 29. Jänner 2018.