Feeder (Band)

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Feeder
Renegades Camden.JPG
Allgemeine Informationen
Herkunft Chepstow, Wales
Genre(s) Indie-Rock, Britpop
Gründung 1992
Website www.feederweb.com
Gründungsmitglieder
Grant Nicholas
Taka Hirose
Jon Lee (bis 2002, †)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Grant Nicholas
Bass
Taka Hirose
Schlagzeug
Karl Brazil (seit 2009)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Mark Richardson (2002–2009)

Feeder ist eine britische Rockband aus Chepstow in Wales.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feeder wurde 1992 in London von dem walisischen Sänger Grant Nicholas, dem japanischen Bassisten Taka Hirose und dem Schlagzeuger Jon Lee gegründet.

Nach den zwei EPs Two Colours und Swim, die 1995 und 1996 erschienen, brachte Feeder im darauf folgenden Jahr ihr erstes Album Polythene heraus. Die zwei nächsten Alben Yesterday Went Too Soon und Echo Park, welche 1999 und 2001 veröffentlicht wurden, landeten in den britischen Charts auf einstelligen Plätzen. Auch die Singles, insbesondere Buck Rogers vom Album Echo Park, waren erfolgreich. Sowohl Seven Days in the Sun als auch Buck Rogers wurden in Großbritannien häufig im Radio gespielt, letzterer erschien auch im Soundtrack des Films Im Fadenkreuz – Allein gegen alle (Behind Enemy Lines). Beide Titel sind auch in der europäischen Version des PlayStation 2-Spiels Gran Turismo 3 – A-Spec zu hören; zur Untermalung des Intros dient ein spezieller Mix von Just a Day. Im Nachfolger Gran Turismo 4 ist das zum Erscheinungstermin auch im Film Wächter der Nacht zu hörende Shatter enthalten. Bereits auf der ersten Version des PlayStation 1-Spiels Gran Turismo war der Song Sweet 16 von der EP Swim zu hören.

Im Januar 2002 wurde Jon Lee nach dessen Suizid durch den englischen Drummer Mark Richardson ersetzt, der ursprünglich der Schlagzeuger von Skunk Anansie bis zu deren Auflösung war. Das im Oktober 2002 erschienene Album Comfort in Sound war allerdings noch unter der Mitwirkung von Jon Lee entstanden. Das Album scheint voller Trauer, der Tod des ehemaligen Bandmitglieds liegt wie eine dunkle Wolke über jedem hymnischen Teil der melancholischen Songs. Trotzdem versprüht das Album auch Hoffnung und Zuversicht.

Feeders nächstes Album Picture of Perfect Youth war eine Sammlung von 36 B-Seiten, darunter auch das Lied Just a Day, welches zwar als selbstständige Single verkauft wurde, zuvor aber nur als B-Seite erhältlich war. Dieses Album war zunächst nur in limitierter Anzahl über die Webseite der Band erhältlich. Seit 2007 ist eine Wiederveröffentlichung im Handel zu kaufen.

Ihr fünftes Album Pushing the Senses erschien 2005 nach langer Pause, gefolgt von dem Album Silent Cry im Jahre 2008.

Am 6. Mai 2009 wurde bekanntgegeben, dass Mark Richardson die Band verlassen hat, um sich den wiedervereinigten Skunk Anansie anzuschließen.[1] Mit dem Schlagzeuger Karl Brazil wurde im Dezember 2009 das Nebenprojekt Renegades gegründet, welches bisher zwei EP veröffentlicht hat.

Seit 5. Juli 2010 steht das siebte Feeder-Studioalbum Renegades in den Regalen der Läden, welches unter anderem mit dem Schlagzeuger Karl Brazil entstand.

Im Frühjahr 2012 veröffentlichte die Band in der gleichen Besetzung ihr achtes Studioalbum Generation Freakshow, dessen erste Singleauskopplung Borders schon seit Januar erhältlich war.

Nach vier Jahren Stille erschien am 7. Oktober 2016 das neunte Album der Band, welches den Namen All Bright Electric trägt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
AT AT CH CH UK UK
1997 Polythene UK65
Gold
Gold

(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 19. Mai 1997
1999 Yesterday Went Too Soon UK8
Gold
Gold

(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 30. August 1999
2001 Echo Park UK5
Platin
Platin

(24 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 23. April 2001
2002 Comfort in Sound UK6
Platin
Platin

(66 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2002
2005 Pushing the Senses AT62
(1 Wo.)AT
CH75
(1 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(16 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 31. Januar 2005
2008 Silent Cry UK8
(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2008
2010 Renegades UK16
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 5. Juli 2010
2012 Generation Freakshow UK13
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 23. April 2012
2016 All Bright Electric UK10
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 21. September 2016
2019 Tallulah CH66
(1 Wo.)CH
UK4
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 9. August 2019

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
AT AT CH CH UK UK
1996 Swim UK91
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 24. Juni 1996
Wiederveröffentlichung: 30. Juli 2001
2004 Picture of Perfect Youth UK65
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 10. August 2004
Wiederveröffentlichung: 19. März 2007
2006 The Singles UK2
Platin
Platin

(35 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 15. Mai 2006
2017 The Best Of / Arrow UK10
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 29. September 2017

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995: Two Colours
  • 2008: iTunes Live: London Festival ’08
  • 2008: Napster Sessions

Weitere Alben

  • 1997: High
  • 1998: Polythene: The Video Singles
  • 2000: Another Yesterday
  • 2001: Seven Days in the Sun
  • 2001: Best Days in the Sun
  • 2003: Find the Colour
  • 2005: Feel it Again
  • 2009: Seven Sleepers

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
UK UK
1997 Tangerine
Polythene
UK60
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 24. Februar 1997
Cement
Polythene
UK53
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 28. April 1997
Crash
Polythene
UK48
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 11. August 1997
High
Polythene
UK24
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 6. Oktober 1997
1998 Suffocate
Polythene
UK37
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 16. Februar 1998
1999 Day In Day Out
Yesterday Went Too Soon
UK31
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 22. März 1999
Insomnia
Yesterday Went Too Soon
UK22
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 24. Mai 1999
Yesterday Went Too Soon
Yesterday Went Too Soon
UK20
(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 9. August 1999
Paperfaces
Yesterday Went Too Soon
UK41
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 20. November 1999
2001 Buck Rogers
Echo Park
UK5
Gold
Gold

(7 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 8. Januar 2001
Seven Days in the Sun
Echo Park
UK14
(8 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 13. April 2001
Turn
Echo Park
UK27
(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2001
Just a Day
Picture of Perfect Youth
UK12
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 10. Dezember 2001
2002 Come Back Around
Comfort in Sound
UK14
(6 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2002
2003 Just the Way I'm Feeling
Comfort in Sound
UK10
(8 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 13. Januar 2003
Forget about Tomorrow
Comfort in Sound
UK12
(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2003
Find the Colour
Comfort in Sound
UK24
(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 22. September 2003
2005 Tumble and Fall
Pushing the Senses
UK5
(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 17. Januar 2005
Feeling a Moment
Pushing the Senses
UK13
(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 4. April 2005
Pushing the Senses
Pushing the Senses
UK30
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 27. Juni 2005
Shatter / Tender
Pushing the Senses
UK11
(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2005
2006 Lost and Found
The Singles
UK12
(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2006
Save Us
The Singles
UK34
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 24. Juli 2006
2008 We Are the People
Silent Cry
UK25
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2008
2011 Side by Side UK91
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 27. März 2011
2012 Borders
Generation Freakshow
UK52
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 30. Januar 2012

Weitere Singles

  • 1996: Stereo World
  • 2001: Piece By Piece
  • 2003: Comfort in Sound
  • 2008: Tracing Lines / Silent Cry
  • 2010: Call Out
  • 2010: Renegades
  • 2010: Down to the River / This Town
  • 2012: Children of the Sun
  • 2012: Idaho
  • 2016: Universe of Life
  • 2016: Eskimo
  • 2017: Another Day on Earth

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Important Feeder News (Memento des Originals vom 28. Juni 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.feederweb.com. Aufgerufen am 7. Mai 2009
  2. a b c Chartquellen: AT CH UK

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Feeder (Band) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien