Flame Dream

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Flame Dream
Allgemeine Informationen
Genre(s) Progressive Rock
Gründung 1977
Auflösung 1986
Letzte Besetzung
Peter Wolf
Bass, Gesang
Urs Hochuli
Peter Furrer
Roland Ruckstuhl

Flame Dream war eine Band des Progressive Rock aus der Schweiz, die Anfang der 1980er Jahre zu den wichtigsten europäischen Bands dieses Genres gezählt werden konnte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem erfolgreichen Auftakt findet bereits das zweite Album breite Beachtung (und ein renommiertes Label). Verschiedene Kritiker betrachten Out in the Dark als den Höhepunkt des musikalischen Schaffens der Gruppe. Danach wird der Versuch erkennbar, den Sound zu modernisieren und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das gelingt mit dem Album Supervision recht überzeugend, Travaganza wird schliesslich auch in England vertrieben.

Zwischen 1978 und 1986 ist die Band mehrfach in der ganzen Schweiz auf Tournee.

Mit dem letzten Album kann die Gruppe aber nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen, selbst eingefleischte Fans hatten nach 3 Jahren mehr erwartet. Dieser Verlauf erinnert etwas an die Entwicklung von Anyone’s Daughter: Nach einem furiosen Start folgt eine Phase der kommerziellen Anpassung, bis schliesslich die Inspiration verbraucht erscheint.

Ehemalige Mitglieder sind Erich Scheiber, Gody Berger und John Wolf Brennan. Der aus Los Angeles stammende Gitarrist Dale Hauskins war an Out in the Dark als Gastmusiker beteiligt.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klanglich vergleichbar mit Genesis (zu Peter Gabriels Zeit), mit Einflüssen von van der Graaf Generator (Saxophon statt Gitarre), Yes, Gentle Giant, Jethro Tull und UK, prägte die Band einen von Keyboard und Rhythmus dominierten Sound, bei dem die Gitarre nur als Bass in Erscheinung tritt. Absolut charakteristisch und prägend für den trotz prägnanter und komplexer Rhythmik der Musik melancholischen Sound ist die Singstimme von Peter Wolf – Vergleiche mit Phil Collins oder Roger Hodgson (Supertramp) geben nur die Richtung an.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Calatea (Philips Records)
  • 1979: Elements (Vertigo Records)
  • 1981: Out in the Dark (Vertigo Records)
  • 1981: Rock Made in Switzerland (Kompilation; Switzerland Ariola)
  • 1982: Supervision (Vertigo Records)
  • 1983: Travaganza (Vertigo Records)
  • 1986: 8 on 6 (Vertigo Records)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: Nowhere to Go / Sun Fire (Ariola)
  • 1980: Nowhere to Go / Sun Fire (Vertigo Records)
  • 1983: Race My Car (Vertigo Records)
  • 1986: In the Heat of Night (Vertigo Records)
  • 1986: Out of Control (Vertigo Records)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz Horat: Flame Dream. In: Heinz Horat (Hrsg.): Außer Rand und Band. Die Luzerner Szene 1950–1980. Velvet, Luzern 2006, ISBN 3-9522411-4-8, S. 152–155.
  • «Rock had to knock twice» a article on Swiss rock music history in Switzerland 1969-1987.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]