Flugball

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Flugball ist ein Begriff aus dem Tischtennissport. Man spricht von einem Flugball, wenn ein Spieler über dem Tisch den Ball im Spiel schlägt, wenn dieser das eigene Spielfeld noch nicht berührt hat, seit er zuletzt vom Gegner geschlagen wurde. Dies wird dem Annehmenden als Fehler gezählt.[1]

Vor 1993 galt es auch als Flugball, wenn der Spieler den Ball hinter dem Tisch mit dem Schläger annahm. 1993 änderte der Weltverband ITTF beim Kongress in Göteborg diese Regelung. Nun zählte es nur dann als Flugball, wenn der Ball im eigenen Spielfeld aufgehalten wurde, bevor er den Tisch berührte. Als „eigenes Spielfeld“ zählt die Tischfläche und die Fläche neben der eigenen Tischhälfte.

Ein Spezialfall liegt vor, wenn ein gegnerischer Aufschlag angenommen wird, wobei der Ball zwar das Netz, nicht aber die eigene Tischhälfte berührt (Netzaufschlag). Wird der Ball über dem Tisch angenommen, dann gilt das als Netzaufschlag und der Gegner wiederholt den Aufschlag. Wird der Ball hinter dem Tisch angenommen dann gilt das als Fehlaufschlag, also als Fehler des Gegners.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rahul Nelson: Das Ding mit dem Flugball, Zeitschrift DTS, 10/1993, S. 19.
  1. Dies war in den ITTF-Regeln unter Punkt 5.7 geregelt.