Foulard (Maschine)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Foulard Schematisch
Laborfoulard beim definierten Abquetschen einer Färbeflotte

Ein Foulard [fu'la:r; der; französisch] ist eine Maschine, die in allen Stufen der Textilveredlung benötigt wird.

Der Foulard wird auch als Breitfärbe-, Padding- oder Klotzmaschine bezeichnet. Er dient zum gleichmäßigen Auftragen einer Flotte auf breitlaufende Stoffbahnen, wie z. B. Gewebe und Gewirke. Er wird außer zum Färben auch zum Imprägnieren und bei anderen Appreturverfahren verwendet.

Des Weiteren kann ein Foulard zum Entwässern von Textilien verwendet werden, damit die anschließende Trocknung, z. B. in einem Spannrahmen, verkürzt und dadurch der Energieverbrauch gesenkt wird.[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans-Karl Rouette: Handbuch Textilveredlung – Technologie, Verfahren und Maschinen, I. Bd. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-87150-728-8, S. 618.
  2. Paul-August Koch, Günther Satlow: Großes Textil-Lexikon: Fachlexikon für das gesamte Textilwesen. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1965, Bd. L-Z, S. 476.