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Fränkischer Sommer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Musikfestival Fränkische Sommer ist eine in ungeraden Jahren (bis 2015 jährlich) stattfindende Konzertreihe des Bezirks Mittelfranken. Von Mai bis August finden Konzerte von Nachwuchskünstlern und Stars aus der Musikszene in den schönsten Orten des Bezirks Mittelfranken statt. Das Programm bietet ein breites Angebot – von Klassik über Jazz bis hin zu Weltmusik und anderen musikalischen Formaten.

Die Anfänge des Fränkischen Sommers gehen auf das Jahr 1978 zurück. 1999 entwickelte der Intendant Wolfgang Riedelbauch im Auftrag des Bezirks ein Konzept zu „Alter Musik“, weshalb der Fränkische Sommer 2001 mit der gleich ausgerichteten Nürnberger Reihe „Musica Franconia“ verschmolzen wurde. Im Jahr 2000 hat der Bezirk dann auch die Trägerschaft sowie die Gesamtorganisation des Musikfestivals übernommen. Seitdem werden in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Mittelfrankens Konzerte aufgeführt. Seit 2013 wird das Festival im Zweijahresrhythmus veranstaltet. 2012 wurde der Musikwissenschaftler und Dirigenten Julian Christoph Tölle zum neuen Intendanten des Fränkischen Sommers.

2022 strukturierte der Bezirk Mittelfranken das Festival um und entschied sich, statt eines allein verantwortlichen Intendanten eine Künstlerische Leitung zu bestimmen. Zur neuen künstlerischen Leiterin wurde im April 2022 die Geigerin und Festivalmacherin Franziska Hölscher berufen. Das Veranstaltungsmanagement wurde an Concertbüro Franken GmbH vergeben.

Einzelnachweise

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