Freigabe (Strahlenschutz)

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Die Freigabe im Strahlenschutz ist ein spezieller Verwaltungsakt. Er bedeutet Entlassung aus dem Geltungsbereich der Strahlenschutzverordnung.

Dieser Verwaltungsakt betrifft radioaktive Stoffe, Gebäude, Bodenflächen, Anlagen oder Anlagenteile, die aktiviert oder mit radioaktiven Stoffen kontaminiert sind.

Die Freigabe ist gebunden an die Unterschreitung der in Anlage III Spalten 5–10a der Strahlenschutzverordnung genannten Werte bzw. den Nachweis, dass durch die Entlassung des Stoffes in den Wirtschaftskreislauf nur eine Strahlenbelastung für eine Einzelperson der Bevölkerung im Bereich von 10 µSv im Kalenderjahr entstehen kann. Zusätzlich darf die resultierende Kollektivdosis 1 Personen-Sievert pro Jahr nicht überschreiten.

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