Freizeitpferd

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Freizeitpferd werden Pferde bezeichnet, die nicht im Turniersport eingesetzt werden. Die Bezeichnung Freizeitpferd schließt keine Informationen über Rasse, Alter, Ausbildung, Eignung, Charakter oder andere Eigenschaften des Pferdes ein.

Da die Entscheidung über den Einsatz eines Pferdes immer sein Reiter trifft, ist der Begriff des Freizeitpferds eng mit dem des Freizeitreiters (als Pendant zum Turnierreiter) verbunden. Ein Pferd kann im Laufe seines Lebens sowohl als Freizeitpferd als auch als Turnierpferd eingesetzt werden, je nach den Vorlieben des jeweiligen Reiters. Oftmals werden ältere Sportpferde als Freizeitpferde verkauft.

Typischerweise werden Freizeitpferde in erster Linie im Gelände geritten. Im Gegensatz dazu werden Sport- (auch: Turnier-)pferde vornehmlich auf dem Reitplatz trainiert. Entsprechend hoch sind auch die Anforderungen an den Charakter eines Freizeitpferds. Es soll ausgeglichen, ruhig, ausdauernd, unkompliziert und freundlich sein.

Eine wachsende Gruppe Reiter, die sich selbst als ambitionierte Freizeitreiter bezeichnet, reitet zwar entsprechend den Zielvorgaben der jeweiligen Reitweise, verzichtet aber darauf, ihre Pferde auf Turnieren vorzustellen. Auch diese Pferde zählen zu den Freizeitpferden, obwohl sie unter Umständen besser ausgebildet und geritten sind als manches Sportpferd.