Friedensmuseum Brücke von Remagen

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Museum im Brückenkopf in Remagen am Rhein

Das Friedensmuseum Brücke von Remagen ist ein Museum im linksrheinischen Brückenkopf der ehemaligen Ludendorff-Brücke in Remagen.

Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum stellt zwei Themen dar:

„Für den Krieg gebaut, im Krieg zerstört, sollen die Trümmer immer mahnen“, so lautet der Text auf der Tafel an einem der beiden schwarzen Basaltpfeiler. Dem entspricht die Thematik der Ausstellung, die dem Frieden und nicht der Kriegsnostalgie gewidmet ist.

Die Ludendorff-Brücke wurde am 7. März 1945 von der 1. US-Armee eingenommen und damit der erste Übergang über den Rhein ermöglicht. Der Versuch der Wehrmacht, die Brücke daraufhin unter anderem durch V2-Raketen zu zerstören, schlug fehl. Am 17. März 1945 stürzte die schwer beschädigte Brücke wegen Überlastung ein.

Vorübergehende Schließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum wurde im Mai 2019 wegen Brandschutzmängeln bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Als Ersatz gab es vom 9. Mai bis zum 31. Oktober 2019 eine Sonderausstellung Brücke von Remagen in der Rheinhalle.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Ein Erdloch entlässt seine Schläfer …“ Kriegsgefangen in der „Goldenen Meile“. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  2. Christian Koniecki: Sonderausstellung: Remagen hat wieder ein Brückenmuseum. RZ, abgerufen am 8. Mai 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 50° 34′ 40,6″ N, 7° 14′ 38,8″ O