Friedrich Wilhelm Wolff

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Friedrich Wilhelm Wolff, 1871. Grafik von Hermann Scherenberg.

Friedrich Wilhelm Wolff (* 6. April 1814 in Fehrbellin; † 30. Mai 1887 in Berlin; vollständiger Name: Franz Alexander Friedrich Wilhelm Wolff) war ein bekannter deutscher Bildhauer des 19. Jahrhunderts. Als seine Spezialität gelten Tierdarstellungen, er wurde häufig auch Tier-Wolff genannt.

Nach der Ausbildung in der Königlichen Eisengießerei in Berlin und beim Königlichen Gewerbe-Institut (einem Vorläufer der Technischen Universität Berlin) erweiterte er nicht zuletzt durch die Förderung Beuths seine Kenntnisse der Gusstechnik bei Soyer in Paris und in München bei Johann Baptist Stiglmaier. Anschließend machte er sich in Berlin mit einer eigenen Bildgießerei selbstständig, die er später seinem Bruder Albert übergab.

Wolff war seit 1839 auf den Ausstellungen der Preußischen Akademie der Künste vertreten und wurde 1865 als Mitglied der Akademie berufen.

Werk (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kunstverein Hannover (Hrsg.), Gert von der Osten: Bildwerke aus drei Jahrhunderten in Hannover. Bruckmann, München 1957, S. 100–101.