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Friedrich von Hückeswagen

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Friedrich von Hückeswagen (lebte um 1138) war Graf von Hückeswagen.

Friedrich von Hückeswagen ist der erste aus der Familie derer von Hückeswagen, der eindeutig als Graf bezeichnet werden kann. Denn mit diesem Titel wird er in einer Urkunde aus dem Jahr 1138 versehen, in der Erzbischof Arnold von Köln als Zeuge auftritt.

Weitere Einzelheiten aus seinem Leben sind nicht bekannt. Aus dem 12. Jahrhundert sind lediglich noch zwei so genannte Bannmühlen urkundlich erwähnt. In diesem Fall bedeutet Bannmühle, dass Getreide, welches auf dem Gebiet der Grafschaft Hückeswagen geerntet wurde, gegen Gebühr in den Bannmühlen gemahlen werden musste. Eine der Mühlen befand sich nahe der Burg Hückeswagen, heute Schloss Hückeswagen. Diese Bannmühlen waren im Besitz des Grafen.

Die Erwähnung eines Nachfolgers geschieht in einer Urkunde aus dem Jahr 1189. Dabei ist von einem Grafen Heinrich von Hückeswagen die Rede. Ob Friedrich der Vater des Heinrich war, bleibt ebenfalls unklar.

  • Lutz Jahr (Red.), Stadt Hückeswagen (Hrsg.): 900 Jahre Hückeswagen, 1085–1985. Gronenberg, Gummersbach 1984, ISBN 3-88265-115-6.