Fußball-Regionalliga Nordost

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel Dieser Artikel beschreibt die Regionalliga der Männer in Deutschland. Für gleichnamige Ligen der Frauen siehe Fußball-Regionalliga Nordost (Frauen).
Regionalliga Nordost
Abkürzung RL Nordost
Verband Nordostdeutscher Fußballverband
Erstaustragung 1994
Hierarchie 4. Liga
Mannschaften 18
Meister FC Carl Zeiss Jena
Rekordmeister FC Carl Zeiss Jena,
Tennis Borussia Berlin (je 2)
Rekordspieler Oskar Kosche (196)
Rekordtorschütze Rainer Wiedemann (82)
Region Deutschland Lage von Ostdeutschland.PNG
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Thüringen und SachsenVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat

Die Regionalliga Nordost ist eine Liga im deutschen Fußball. Sie ist eine von fünf Regionalligen, die die vierthöchste Spielklasse im Ligasystem in Deutschland bilden. Sie wurde 1994 als dritthöchste Spielklasse hinter der 2. Bundesliga eingeführt und existierte in dieser Form bis zu ihrer Auflösung im Sommer 2000. Im Jahr 2012 wurde die Regionalliga Nordost viertklassig unter der 3. Liga wieder eingeführt.

Spielmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von 2012 bis Mai 2015 aus 16 Mannschaften und ab der Spielzeit 2015/16 aus 18 Mannschaften gebildete Liga wird in einer Einfachrunde ausgespielt, in der alle jeweils einmal zu Hause und auswärts gegeneinander antreten. Die bestplatzierte Mannschaft nimmt an der Aufstiegsrunde zur 3. Liga teil, sollte sie darauf verzichten, geht das Recht an den nächstplatzierten Verein über. Das Regelwerk des Nordostdeutschen Fußballverbands (NOFV) sieht vor, dass die Mannschaften auf Platz 17 und 18 in die Oberliga Nordost absteigen. In Abhängigkeit davon, ob der Meister in die 3. Liga aufsteigt und ob aus der 3. Liga Vereine aus dem Gebiet des NOFV absteigen, kann sich die Anzahl der Absteiger in die Oberliga Nordost erhöhen. Zudem kam es wiederholt zu Abmeldungen von Mannschaften oder Insolvenzanträgen von Vereinen. Diese Vorgänge wirken sich auf die Anzahl der sportlichen Absteiger aus. In einer der Regionalligen sollen maximal sieben zweite Mannschaften von DFL-Vereinen spielen. Die Maximalzahl wurde in der Regionalliga Nordost bisher nie erreicht. Zweite Mannschaften von Drittligavereinen sind nicht zugelassen.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994–2000: Dritthöchste Spielklasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Meister der Regionalliga Nordost
1995 FC Carl Zeiss Jena
1996 Tennis Borussia Berlin
1997 FC Energie Cottbus
1998 Tennis Borussia Berlin
1999 Chemnitzer FC
2000 1. FC Union Berlin

Die viergleisige Regionalliga startete 1994/95 ihren Spielbetrieb als dritthöchste deutsche Spielklasse und löste damit die Oberliga als dritthöchste Liga ab. Neben der Regionalliga Nordost gab es noch die Regionalligen Nord, West/Südwest und Süd. Ursprünglich sollte die Regionalliga nur dreigleisig in Nord/Nordost, West/Südwest und Süd eingeteilt werden. Da die Regionen Nord und Nordost zusammen fast die Hälfte der Fläche der Bundesrepublik einnehmen, legten die jeweiligen Regionalverbände Einspruch gegen eine gemeinsame Staffel ein. Im ersten Jahr genehmigte der DFB übergangsweise einen Spielbetrieb in den getrennten Staffeln Nord und Nordost.

In der Premierensaison starteten folgende Vereine in der Regionalliga Nordost:

Ab dem zweiten Jahr wurde einer Teilung der Staffeln nur unter der Auflage zugestimmt, dass Norden und Nordosten insgesamt nur einen Aufsteiger in die 2. Bundesliga stellen. Das hatte zur Folge, dass ab der Saison 1995/96 die Meister beider Staffeln in zwei Relegationsspielen den Aufsteiger ermittelten. Nach zahlreichen Protesten der betroffenen Verbände wurde dem Verlierer der Relegationsspiele ab der Saison 1997/98 eine zweite Chance auf den Aufstieg gewährt. In einer weiteren Relegationsrunde spielte er gegen den Zweitplatzierten der West/Südwest- und den Zweitplatzierten der Süd-Staffel um den neu eingeführten vierten Aufstiegsplatz.

Im Sommer 2000 wurde die Zahl der Staffeln auf der dritthöchsten deutschen Ligaebene von vier auf zwei reduziert und die Absteiger aus der 2. Bundesliga sowie die besten Mannschaften der vier Regionalliga-Staffeln wurden in eine Nord- und eine Süd-Staffel aufgeteilt. Die Mannschaften der Tabellenplätze zwei bis sechs der Regionalliga Nordost 1999/2000, Dresdner SC, FC Erzgebirge Aue, FC Carl Zeiss Jena, SV Babelsberg 03, FC Sachsen Leipzig, qualifizierten sich direkt für die neue Regionalliga. Der Tabellensiebte FC Rot-Weiß Erfurt wahrte die Drittklassigkeit in zwei Relegationsspielen gegen den Meister der viertklassigen Fußball-Oberliga Nordost 1999/2000. Das Hinspiel gegen den FC Schönberg 95 verlor Erfurt 0:1, das Rückspiel gewann der Traditionsverein 4:1. Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt wurden in die Süd- und die anderen Nordost-Mannschaften in die Nord-Staffel eingruppiert. Alle Vereine der Regionalliga Nordost 1999/2000 ab Platz acht stiegen in die Oberliga Nordost ab.

Seit 2012: Vierthöchste Spielklasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Meister der Regionalliga Nordost
2012/13 RB Leipzig
2013/14 TSG Neustrelitz
2014/15 1. FC Magdeburg
2015/16 FSV Zwickau
2016/17 FC Carl Zeiss Jena

Zur Saison 2012/13 überführte der DFB die Hauptverantwortlichkeit für die Regionalliga an fünf Ligaverbände. Gleichzeitig wurden die drei Staffeln Nord, West und Süd durch die fünf Regionalligen Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern ersetzt.

Auf- und Abstiegsregelung[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufstieg in die 3. Fußball-Liga: Der Meister ist zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga berechtigt.
  • Abstieg in die Fußball-Oberliga Nordost: Die Zahl der sportlichen Absteiger variiert zwischen einer Mannschaft und maximal fünf Mannschaften. Nur einen sportlichen Absteiger gibt es dann, wenn keine Mannschaft aus der 3. Liga absteigt, eine Mannschaft in die 3. Liga aufsteigt und zusätzlich kein Verein seine Mannschaft aus der Liga abmeldet sowie keine Mannschaft ausgeschlossen wird. Fünf sportliche Absteiger gibt es, wenn drei Mannschaften aus der 3. Liga absteigen, keine Mannschaft in die 3. Liga aufsteigt und alle Regionalliga-Mannschaften von Platz 2 bis 13 in der Liga verbleiben wollen oder dürfen. In der Saison 2016/17 gab es keinen sportlichen Absteiger in die Oberliga. Der TSG Neustrelitz belegte den letzten Platz und nahm an der Saison 2017/18 der Regionalliga teil, weil sich zwei andere Mannschaften aus dieser abmeldeten.
  • Aufstieg in die Regionalliga Nordost: Die Meister der beiden Staffeln der Oberliga Nordost steigen direkt auf. Weitere Aufsteiger sind möglich, um die Sollstärke von 18 Mannschaften zu erreichen. Dieser Fall tritt ein, wenn sich Vereine freiwillig aus der Regionalliga abmelden oder aus der Liga ausgeschlossen werden. Gegebenenfalls wird der dritte oder der fünfte Aufsteiger in Entscheidungsspielen zwischen Vertretern aus den Oberliga-Staffeln Nord und Süd ermittelt.
  • Rückblick: Diese Regelungen gelten seit der Spielzeit 2015/16. Davor stieg die Zahl der Aufsteiger aus der Oberliga auch dann, wenn der Meister der Regionalliga diese in Richtung 3. Liga verließ und aus der 3. Liga keine Mannschaft in die Regionalliga abstieg (z. B. Saison 2014/15). Seit 2015/16 jedoch steigt dann eine Mannschaft weniger aus der Regional- in die Oberliga ab.

Teilnehmende Mannschaften 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielorte der Regionalliga Nordost 2017/18

Auf- und Absteiger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf- und Absteiger aus der Regionalliga Nordost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Aufsteiger in die 2. Bundesliga (bis 1999/2000)
oder 3. Liga (seit 2012/13)
Absteiger, im Regelfall in die Oberliga Nordost(2)
1994/1995 FC Carl Zeiss Jena BSV Stahl Brandenburg, Türkiyemspor Berlin
1995/1996 Bischofswerdaer FV 08, Hertha BSC Amateure, FSV Optik Rathenow
1996/1997 FC Energie Cottbus SC Charlottenburg, FSV Velten
1997/1998 Tennis Borussia Berlin FC Hertha Zehlendorf, Reinickendorfer Füchse, FSV Wacker 90 Nordhausen, Hansa Rostock Amateure
1998/1999 Chemnitzer FC Spandauer SV (Lizenzentzug), SD Croatia Berlin
1999/2000 1. FC Dynamo Dresden, VfB Leipzig, 1. FC Magdeburg, Hertha BSC Amateure, Eisenhüttenstädter FC Stahl, VFC Plauen, VfL Halle 1896, Tennis Borussia Berlin Amateure, FSV Lok Altmark Stendal, BFC Dynamo, FSV Zwickau
2012/2013 RB Leipzig FC Energie Cottbus II, Torgelower SV Greif
2013/2014 1. FC Lokomotive Leipzig, FSV Optik Rathenow
2014/2015 1. FC Magdeburg 1. FC Union Berlin II (Abmeldung), VFC Plauen
2015/2016 FSV Zwickau VfB Germania Halberstadt, FSV Optik Rathenow
2016/2017 FC Carl Zeiss Jena RB Leipzig II (Abmeldung), FC Schönberg 95 (Abmeldung)

Aufstiegsspiele Nordost gegen Nord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab der Saison 1995/96 spielten die Meister der Regionalligen Nord und Nordost den Aufsteiger in die 2. Bundesliga in einer Zweifachrunde gegeneinander aus.

Saison Meister Nordost(1) Meister Nord(1) Ergebnisse
1995/1996 Tennis Borussia Berlin VfB Oldenburg 1:1 (in Berlin), 1:2 n. V. (in Oldenburg)
1996/1997 FC Energie Cottbus Hannover 96 3:1 (in Cottbus), 0:0 (in Hannover)
1997/1998 Tennis Borussia Berlin Hannover 96 2:0 (in Berlin), 0:2; 1:3 i. E. (in Hannover)
1998/1999 Chemnitzer FC VfL Osnabrück 2:0 (in Chemnitz), 0:1 (in Osnabrück)
1999/2000 1. FC Union Berlin VfL Osnabrück 1:1 (in Berlin), 1:1; 7:8 i. E. (in Osnabrück)

Aufstiegsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997/98 und 1999/2000 unterlag der Meister der Regionalliga Nordost in den Relegationsspielen gegen den Meister der Regionalliga Nord und spielte in einer zusätzlichen Aufstiegsrunde mit den Vize-Meistern der Regionalligen West/Südwest sowie Süd den letzten Aufsteiger aus. 1998/99 kam der Verlierer der Aufstiegsrelegation aus der Regionalliga Nord.

Saison(3) Teilnehmer(1) Ergebnisse
1997/1998 Tennis Borussia Berlin
Sportfreunde Siegen (West/Südwest)
Kickers Offenbach (Süd)
Siegen – Offenbach 4:0
Offenbach – Berlin 1:2
Berlin – Siegen 2:0
1999/2000 1. FC Union Berlin
LR Ahlen (West/Südwest)
SC Pfullendorf (Süd)
Pfullendorf – Ahlen 1:1
Berlin – Pfullendorf 3:1
Ahlen – Berlin 2:1

Aufstiegsspiele zur 3. Liga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Saison 2012/13 muss der Meister der Regionalligen Nordost gegen einen der qualifizierten Vertreter (Meister der anderen Regionalligen sowie der Vizemeister der Regionalliga, deren Region die meisten Vereine und DFB-Mitglieder zählt), welcher vorher ausgelost wird, in einer Zweifachrunde antreten. Der Gewinner steigt in die 3. Liga auf.

Saison Meister Nordost(1) Vertreter aus anderer Regionalliga(1) Ergebnisse
2012/2013 RB Leipzig Sportfreunde Lotte (Meister West) 2:0 (in Leipzig), 2:2 n.V. (in Lotte)
2013/2014 TSG Neustrelitz 1. FSV Mainz 05 II (Dritter Südwest) 0:2 (in Neustrelitz), 1:3 (in Mainz)
2014/2015 1. FC Magdeburg Kickers Offenbach (Meister Südwest) 1:0 (in Magdeburg), 3:1 (in Offenbach)
2015/2016 FSV Zwickau SV Elversberg (Zweiter Südwest) 1:1 (in Elversberg), 1:0 (in Plauen)
2016/2017 FC Carl Zeiss Jena FC Viktoria Köln (Meister West) 3:2 (in Köln), 0:1 (in Jena)

Ab- und Aufsteiger in die Regionalliga Nordost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Absteiger aus der 2. Bundesliga (bis 1999/2000) oder aus der 3. Liga (seit 2012/13) Aufsteiger aus der Oberliga Nordost (Staffeln Nord und Süd)
1994/1995 1. FC Dynamo Dresden(1) FSV Velten, FSV Wacker 90 Nordhausen
1995/1996 Chemnitzer FC SC Charlottenburg, VFC Plauen
1996/1997 SV Babelsberg 03, Hansa Rostock Amateure(2), 1. FC Magdeburg
1997/1998 FC Carl Zeiss Jena, VfB Leipzig, FSV Zwickau SD Croatia Berlin, Dresdner SC
1998/1999 Hertha BSC Amateure, Tennis Borussia Berlin Amateure(3), VfL Halle 96
1999/2000 Tennis Borussia Berlin (4)
2012/2013 FC Carl Zeiss Jena 1. FC Union Berlin II, TSG Neustrelitz, FSV Optik Rathenow, Torgelower SV Greif(5), FSV Zwickau, 1. FC Lokomotive Leipzig, VfB Auerbach
2013/2014 SV Babelsberg 03 FC Viktoria 1889 Berlin, FSV Wacker 90 Nordhausen
2014/2015 BFC Dynamo, FSV Budissa Bautzen
2015/2016 FSV Optik Rathenow, FC Schönberg 95, FSV 63 Luckenwalde(6), RB Leipzig II, FC Oberlausitz Neugersdorf
2016/2017 FC Energie Cottbus FSV Union Fürstenwalde, 1. FC Lokomotive Leipzig
2017/2018 VSG Altglienicke, BSG Chemie Leipzig, VfB Germania Halberstadt(7)

Anmerkungen

(1) Dynamo Dresden wurde die Profilizenz entzogen. Der Verein stieg daher direkt aus der Bundesliga in die Regionalliga ab.
(2) Die Amateure von Hansa Rostock durften als Tabellenzweite der Staffel Nord ebenfalls aufsteigen, da kein Zweitligist in die Regionalliga abgestiegen war.
(3) Die Amateure von Tennis Borussia durften als Tabellenzweite der Staffel Nord ebenfalls aufsteigen, da kein Zweitligist in die Regionalliga abgestiegen war. TeBe II setzte sich dabei in einer Entscheidungsrunde gegen den Zweiten der Südstaffel FSV Hoyerswerda durch.
(4) Der FC Schönberg 95 (Staffel Nord) und der FSV Hoyerswerda (Süd) traten zunächst in einer Entscheidungsrunde gegeneinander an. Der Gewinner, Schönberg, trat wiederum in einer Relegation gegen den Siebten der Regionalliga FC Rot-Weiß Erfurt an und verlor.
(5) Der 16. Teilnehmer der Regionalliga Nordost 2012/13 wurde in einer Zweifachrunde zwischen den viertbesten Mannschaften mit Aufstiegsberechtigung und -bereitschaft der beiden Staffeln der Oberliga Nordost ermittelt. Der Torgelower SV Greif (Staffel Nord) setzte sich gegen den VfB Fortuna Chemnitz durch.
(6) Der 5. Aufsteiger für die Regionalliga Nordost 2015/16 wurde zwischen den Drittplatzierten der Oberliga-Staffeln Nord und Süd ausgespielt. In zwei Partien setzte sich der FSV 63 Luckenwalde (Staffel Nord) gegen den SSV Markranstädt durch.
(7) Der 3. Aufsteiger für die Regionalliga Nordost 2017/18 wurde zwischen den Zweitplatzierten der Oberliga-Staffeln Nord und Süd ausgespielt. In zwei Partien setzte sich der VfB Germania Halberstadt (Staffel Süd) gegen den FSV Optik Rathenow durch.

Torschützenkönige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler Mannschaft Tore
95/96 DeutschlandDeutschland Thomas Adler Tennis Borussia Berlin 20
MazedonienMazedonien Goran Markov 1. FC Union Berlin
96/97 DeutschlandDeutschland Detlef Irrgang FC Energie Cottbus 22
97/98 DeutschlandDeutschland Marco Weißhaupt FC Rot Weiß Erfurt 22
98/99 DeutschlandDeutschland Rainer Wiedemann FSV Lok Altmark Stendal 25
99/00 DeutschlandDeutschland Rainer Wiedemann FSV Lok Altmark Stendal 19
12/13 DeutschlandDeutschland Daniel Frahn RB Leipzig 20
13/14 DeutschlandDeutschland Christian Beck 1. FC Magdeburg 22
14/15 DeutschlandDeutschland Christian Beck 1. FC Magdeburg 20
15/16 DeutschlandDeutschland Henry Haufe FC Schönberg 95 15
DeutschlandDeutschland Jonas Nietfeld FSV Zwickau
KosovoKosovo Andis Shala SV Babelsberg 03
DeutschlandDeutschland Marc-Philipp Zimmermann FSV Zwickau
16/17 DeutschlandDeutschland Federico Palacios Martínez RB Leipzig II 22

Zahlen und Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler mit den meisten Einsätzen in der Regionalliga Nordost
Rang Spieler Verein Spiele
1 Oskar Kosche 1. FC Union Berlin, SV Babelsberg 03 196
2 Heiko Brestrich BFC Dynamo, VfB Leipzig 191
3 Frank Bartz Eisenhüttenstädter FC Stahl 189
Steffen Kraus FC Rot-Weiß Erfurt 189
5 Mike Klenge Tennis Borussia Berlin, Eisenhüttenstädter FC Stahl, FSV Lok Altmark Stendal 185
6 Mario Kallnik BFC Dynamo 180
Ulf Wiemer Eisenhüttenstädter FC Stahl 180

Stand: Juni 2017. In der Regionalliga Nordost ab 2012/13 ist Justin Gerlach mit 144 Partien für den Berliner AK 07 und den FC Carl Zeiss Jena der Spieler mit den meisten Einsätzen.

Rekord-Torjäger der Regionalliga Nordost
Rang Spieler Verein Tore
1 Rainer Wiedemann FSV Lok Altmark Stendal 82
2 Detlef Irrgang FC Energie Cottbus 54
3 Christian Beck 1. FC Magdeburg 51
4 Bernd Jopek Spandauer SV, FC Berlin 50
Rocco Milde Dynamo Dresden, FSV Zwickau, Dresdner SC 50
6 Michail Rusjajew Tennis Borussia Berlin, FC Carl Zeiss Jena 49
7 Harun Isa Hertha BSC Amateure, Tennis Borussia Berlin, FC Erzgebirge Aue 48
Danilo Kunze FC Erzgebirge Aue, Chemnitzer FC 48
Andis Shala FC Carl Zeiss Jena, BFC Dynamo, SV Babelsberg 03 48

Stand: Juni 2017.

Zuschauerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 bis 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1.835 Spiele der drittklassigen Regionalliga Nordost sahen insgesamt 3.250.104 Zuschauer. Durchschnittlich waren somit 1.771 Fans bei den Spielen im Stadion. Die meisten Leute kamen zu den Spielen von Dynamo Dresden. Die 85 Heimspiele der Sachsen wollten insgesamt 409.723 Menschen sehen, was einen Schnitt von 4.820 Zuschauern pro Spiel ergibt. Die wenigsten Zuschauer hatten die Berliner Vereine aus dem ehemaligen Westteil der Stadt, die meistens nur wenige hundert Schaulustige zu ihren Spielen begrüßen durften. Sogar zweistellige Zuschauerzahlen waren hier keine Seltenheit. Negativer Höhepunkt war das Spiel von Türkiyemspor Berlin gegen den Bischofswerdaer FV 08 am 3. Juni 1995, welches nur 32 zahlende Zuschauer sahen.

Ab 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die viertklassige Regionalliga Nordost verzeichnete in den ersten Jahren Zuschauerzahlen zwischen 1.485 und 1.807 Gästen pro Partie, dieser Zuspruch lag in der Größenordnung der drittklassigen Regionalliga Nordost von 1994 bis 2000. Seit dem Sommer 2013 fällt der Schnitt geringer aus und lag in drei von vier Spielzeiten bei weniger als 1.300 Zuschauern pro Begegnung.[3] Im September 2012 wurde ein neuer Besucherrekord für ein deutsches Viertliga-Spiel aufgestellt: Zum Gastspiel von RB Leipzig beim 1. FC Lokomotive Leipzig kamen 24.795 Zuschauer in die Red Bull Arena. Lok war in das Stadion des Stadtkonkurrenten ausgewichen.[4] Der 1. FC Magdeburg stellte in der Saison 2014/15 den Rekord für die meisten Zuschauer bei den Heimspielen einer Mannschaft auf. Die 15 Saisonspiele in der MDCC-Arena besuchten 8.578 Personen im Schnitt.[5]

Weitere Zahlen und Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Danilo Kunze gelangen am 6. Mai 1995 im Spiel Erzgebirge Aue gegen Türkiyemspor Berlin fünf Treffer. Steven Skrzybski traf fünfmal am 27. Oktober 2013 für Union Berlin II beim Sieg gegen den VfB Germania Halberstadt.
  • Shawn Kauter von Hertha BSC II feierte gegen den FSV Zwickau am 11. August 2013 sein Tordebüt im Alter von 17 Jahren, 3 Monaten und 29 Tagen.
  • 11 Tore fielen in der Partie Germania Halberstadt – Union Berlin II in der Saison 2013/14. Beim Abpfiff stand es 3:8 für die Gäste.
  • In sechs Spielen fielen zehn Tore: 1994/95 Erzgebirge Aue – Türkiyemspor Berlin 10:0, 1997/98 1. FC Magdeburg – FC Berlin 5:5, 1999/00 SV Babelsberg 03 – VfL Halle 96 9:1 und Tennis Borussia Berlin Amateure – BFC Dynamo 7:3, FSV Zwickau – Hertha BSC Amateure 4:6, 2016/17 FSV 63 LuckenwaldeViktoria Berlin 6:4.
  • Insgesamt zeigten die Schiedsrichter 1994 bis 2000 in der Regionalliga Nordost 224 rote und 473 gelb-rote Karten. Das ergibt einen Schnitt von 0,38 Platzverweisen pro Spiel, womit die Nordost-Staffel formal die fairste der damals vier Gruppen war.
  • RB Leipzig holte in 30 Spielen im Durchschnitt 2,4 Punkte. Annähernd 2,2 Punkte pro Spiel erreichte Tennis Borussia Berlin in 136 Spielen.
  • Die großen Leistungsunterschiede in der Liga zeigen sich daran, dass bisher elf Mannschaften (Stand Juni 2017) weniger als durchschnittlich einen Punkt pro Spiel einfuhren. Optik Rathenow absolvierte bereits 162 Regionalligaspiele und hat nur 139 Punkte auf dem Konto. Der Torgelower SV Greif erzielte mit 13 Punkten in 30 Spielen die schlechteste Ausbeute in der Historie der Liga.
  • Die Ewige Tabelle der Regionalliga Nordost führt nach der Saison 2016/17 Carl Zeiss Jena mit 469 Punkten an, vor dem 1. FC Union Berlin mit 387 Punkten. Dahinter liegt der BFC Dynamo mit 382 Punkten.[6]
  • In der Ewigen Tabelle seit der Regionalliga-Reform 2012 steht ebenfalls Carl Zeiss Jena auf Platz 1.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regionalliga Nordost. In: nofv-online.de. Abgerufen am 1. Juni 2017.
  2. Auf- und Abstiegsregelungen - Nordostdeutscher Fußballverband e.V. Abgerufen am 24. August 2017 (deutsch).
  3. Entwicklung der Besucherzahlen: Regionalliga Nordost. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 26. Mai 2017.
  4. Lok unterliegt im Stadt-Duell gegen RB Leipzig − Zuschauerrekord gebrochen, Beck im Stadion. In: lvz.de. 2. September 2012, abgerufen am 26. Mai 2017.
  5. Besucherzahlen 14/15. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 26. Mai 2017.
  6. Ewige Tabelle der Regionalliga Nordost. In: fussballdaten.de. Abgerufen am 26. Mai 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]