Gönnerbach

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Gönnerbach

Gönnerbach im Nerkewitzer Grund

Daten
Lage auf der Ilm-Saale-Platte bei Jena
Flusssystem Elbe
Abfluss über Saale → Elbe → Nordsee
Quelle bei Vierzehnheiligen
Quellhöhe 339 m ü. NN
Mündung bei Neuengönna in die SaaleKoordinaten: 50° 58′ 57″ N, 11° 39′ 44″ O
50° 58′ 57″ N, 11° 39′ 44″ O
Mündungshöhe 132 m ü. NN
Höhenunterschied 207 m
Sohlgefälle ca. 21 ‰
Länge ca. 10 km
Einzugsgebiet ca. 19,6 km²
Großstädte Jena
Gemeinden Lehesten, Hainichen, Neuengönna

Der Gönnerbach (auch Gönnabach, Gönnaer Bach oder nur Gönna genannt) ist ein linker Nebenfluss der Saale im Saale-Holzland-Kreis (Thüringen). Sein Einzugsgebiet ist das Gönnatal.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Quellgebiet des Gönnerbaches liegt bei Vierzehnheiligen. Er fließt weiter durch die Orte Krippendorf, Altengönna, Lehesten, Nerkewitz und Neuengönna. Seine Mündung liegt unweit der Gleise in die Saale.

Herkunft des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in einer Kaiserurkunde des Jahres 1044 findet ein pago Ginnaha Erwähnung, in welchem sich das Dorf Nerkewitz befunden hat. 1284 diente der rivum, qui Ginna vocatur als Lagebeziehung für den Hainicher Wald. Der Bach- und Landschaftsname bedeutet „gähnende Schlucht“.[1]

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gönnerbach trieb früher zwei Mühlen im Nerkewitzer Grund an. Oberhalb von Nerkewitz wird der Bach zu einem See aufgestaut, dem Nerkewitzer Stausee. Dieser bietet viele Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten wie Angeln, Zelten und im Winter Schlittschuhlaufen.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Detlef Ignasiak: An der Saale und im Holzland - Ein kulturhistorischer Führer durch die Umgebung der Universitätsstadt Jena, quartus-Verlag, Jena 1997, ISBN 3-931505-17-0