GEE (Zeitschrift)

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GEE
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Beschreibung Computerspiele-Magazin
Verlag GEE Media & Marketing GmbH
Erstausgabe November 2003[1][2]
Einstellung Oktober 2013[3]
Erscheinungsweise seit Mai 2011 unregelmäßig
zuvor 8× jährlich
Chefredakteur Moses Grohé
Herausgeber Volker Hansch
Weblink www.geemag.de
ZDB 2275962-1

GEE (Games Entertainment Education) war ein von 2003 bis 2013 erschienenes deutsches Multiplattform-Computerspiele-Magazin. Es wurde vom Verlag GEE Media & Marketing GmbH in Hamburg herausgegeben, erschien achtmal jährlich, und enthielt pro Ausgabe rund 100 Seiten.

Die Zeitschrift war, im Gegensatz zu den meisten anderen Spielemagazinen kein klassisches Test-, sondern eher ein Hintergrundmagazin. Das Magazin verzichtete ab der Ausgabe Februar/März 2005 insbesondere auf Wertungen in Form von Zahlen und versuchte sich auch den kulturellen und künstlerischen Aspekten von Computer- und Videospielen zu widmen. Auch über das Medium hinausgehende Berichte oder auch Kurzgeschichten wurden abgedruckt. Das Heft richtete sich vor allem an erwachsene Leser und langjährige Spieler.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstausgabe erschien im Oktober 2003. Zur Ausgabe April 2007 wurde die Unterzeile von „Games_Entertainment_Education“ in „Love*for*Games“ geändert. Von Ausgabe Februar/März 2005 bis Mai/Juni 2006 lag der GEE eine DVD mit Videos getesteter Spiele, Filmtrailern, und videospielbezogenen Kurzfilmen bei.

Ab Ausgabe Februar/März 2005 verzichtete die GEE auf ein Wertungssystem, wie es in den meisten anderen Fachmagazinen eingesetzt wird. Stattdessen werden positive und negative Aspekte direkt im Testbericht dargestellt.

Ausgabe 61 (Mai 2011) war die letzte Printausgabe im bisherigen Format, die späteren Ausgaben wurden primär in digitaler Form als „GEE Display“ veröffentlicht, in App-Form für das iPad und iPhone. Eine Möglichkeit die GEE Display auf anderen Geräten zu lesen, gab es nicht.[4][5] Eine gedruckte Ausgabe erschien weiterhin, jedoch nur noch vier Mal jährlich und in reduziertem Umfang[6]. Am 14. Februar 2013 wurde eine „Kreativpause“ ausgerufen und die Veröffentlichung des Hefts vorerst beendet[7]. Am 9. Oktober 2013 wurde zum zehnjährigen Jubiläum noch eine Sonderausgabe veröffentlicht (in gedruckter Form). In dieser Ausgabe wurde die endgültige Einstellung des Magazins bekanntgegeben[8].

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptkategorien jeder Ausgabe der GEE sind:

  • Kreuzfeuer: Aktuelle Informationen, neue Videospiele-Gimmicks und eine Retro-Rubrik
  • Storys: Ausführliche Reportagen über wegweisende zukünftige Computer- oder Videospiele, aber auch über Themen abseits des aktuellen Spielbetriebs
  • Media: Tests (Reviews) von aktuellen Computer- oder Videospielen, DVDs und Musik-CDs, sowie sonstiger Produkte, die in irgendeiner Form mit Videospielen zu tun haben.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im vierten Quartal 2007 lag die durchschnittliche monatlich verkaufte Auflage nach IVW bei 19.639 Exemplaren. Im Jahr 2011 lag die Druckauflage bei 28.000 Exemplaren[9] und im letzten Jahr, in dem das Magazin noch regelmäßig herausgegeben wurde, lag die Druckauflage bei 26.800 Exemplaren.[10]

Vergleichbare Zeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GEE Magazin Ausgabe #1 (November 2003) im AppStore auf geemag.de, abgerufen am 23. August 2017.
  2. Preview GEEMAG – Heft 02 – Dez 2003 auf geemag.de, abgerufen am 23. August 2017.
  3. GEE Nr. 69-Die gr0ße Jubiläumsausgabe! auf gee.bigcartel.com, abgerufen am 23. August 2017.
  4. http://www.geemag.de/2011/04/28/zappeln-lassen/ Stellungnahme der GEE im aktuellen Blogpost (siehe Kommentare)
  5. http://zockworkorange.com/8-jahre-gee-ein-rueckblick/ Infos und Stellungnahmen zum Wechsel auf die digitale Erscheinungsweise
  6. http://www.giga.de/extra/software-themen/news/gee-eingestellt-das-games-magazin-zukunftig-nur-noch-auf-ipad-und-android/
  7. Moses: Kreativpause. In: GEE Magazin. GEE Media & Marketing GmbH, 14. Februar 2013, abgerufen am 3. Oktober 2013.
  8. GEE Ausgabe 69, Editorial, S. 3
  9. Archivlink (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/media.geemag.de Informationen zum Magazin
  10. Volker Hansch: GEE MEDIADATEN IPAD/IPHONE & PRINT 2012. (pdf; 463 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: Media, GEEMAG. GEE Media & Marketing GmbH, archiviert vom Original am 15. Oktober 2013; abgerufen am 20. Mai 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/media.geemag.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]