Hyänen-Menschen

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Ein Gadawan Kura

Als Hyänen-Menschen (Hyena Men bzw. Gadawan Kura) werden in Nigeria die Angehörigen einer kleinen Gruppe aus der Ethnie der Hausa bezeichnet, die im Land umherziehend ihren Lebensunterhalt als Schausteller, Gaukler und Wunderheiler sichern. Mit Musik und Tierdressuren machen sie auf sich aufmerksam, um Amulette, Tinkturen, Salben, Zauberpulver und andere als Heilmittel geltende Waren zu verkaufen. Benannt sind sie nach ihren auffälligsten tierischen Begleitern, den schwer zu zähmenden und risikoträchtigen Hyänen. Ein Ort festen Aufenthalts scheint die Stadt Abuja zu sein.[1][2][3] Die öffentliche Bewertung schwankt zwischen Kriminalisierung („Drogendealer, Bankräuber, Bandenchefs“) und romantisierender Bewunderung.[4]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pieter Hugo: The Hyena & Other Men. Prestel, München 2008, ISBN 978-3-7913-3960-3.
  2. Andrian Kreye: Höllenhunde in den Städten.@1@2Vorlage:Toter Link/www.kohlibri.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Süddeutsche Zeitung. 27. November 2007.
  3. Andreas Obst: Die Herren der Hyänen. In: FAZ. 10. Januar 2008.
  4. Arne Perras: Schwarze Schafe unter Schwarzen. In: Süddeutsche Zeitung. 14. Juni 2010.