Gaius Acilius

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Gaius Acilius war ein römischer Senator und Geschichtsschreiber aus der gens Acilia.

Acilius’ Familie gehörte der römischen Nobilität an, er selbst war Mitglied des Senats.[1] Wegen seiner Griechischkenntnisse war Acilius 155 v. Chr. als Übersetzer für die Philosophen Karneades, Diogenes und Kritolaos tätig, die als Gesandte Athens nach Rom gekommen waren.

Acilius schrieb eine Geschichte Roms in griechischer Sprache, die von der „Ankunft der Trojaner“ im Westen bis wohl 146 v. Chr. reichte.[2] Livius zufolge wurde es um 142/41 v. Chr. veröffentlicht.[3] Das nur fragmentarisch erhalten gebliebene Werk wurde eventuell von einem gewissen Claudius ins Lateinische übersetzt, doch ist dies unsicher.[4]

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Beck, Uwe Walter: Die frühen römischen Historiker. Band 1: Von Fabius Pictor bis Cn. Gellius. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001, ISBN 3-534-14757-X, S. 234–241.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Überblick zu Leben und Wirken (mit neuerer Literatur) bei Hans Beck, Uwe Walter: Die frühen römischen Historiker. Band 1. Darmstadt 2001, S. 232f.
  2. Vgl. Hans Beck, Uwe Walter: Die frühen römischen Historiker. Band 1. Darmstadt 2001, S. 233.
  3. Livius, Periochae 53.
  4. Hans Beck, Uwe Walter: Die frühen römischen Historiker. Band 1. Darmstadt 2001, S. 233 Anm. 7.