Garama

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Die Ruinen der antiken Stadt

Garama (griechisch Γαράμη Garame) ist eine antike Stadt in Libyen. Die Ruinen von Garama befinden sich in Süd-Libyen, im Wadi al-Haya, etwa 40 Kilometer östlich von Awbārī (Ubari) und 160 Kilometer südwestlich von Sabhā. Sie gilt als Zentrum des untergegangenen Garamantenreiches und als Namensgeber dieser Kultur.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ältesten Ruinen lassen auf eine Besiedlung schon ab etwa 5000 v. Chr. schließen. Es wurden drei wesentliche Bebauungsphasen ermittelt, die bis vier Meter unter den Horizont der letzten mittelalterlichen Besiedelung reichen.

Im 1. Jahrhundert v. Chr. kam es zu Kämpfen mit den Römern, welche unter Prokonsul Lucius Cornelius Balbus Minor in die Sahara vordrangen und Garama zerstörten (20–19 v. Chr.). Die Zerstörung Garamas durch die Römer wird allerdings inzwischen als fraglich angesehen. Man geht davon aus, dass Abkommen zwischen den Rivalen getroffen wurden. In der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts n. Chr. wurde während der arabischen Invasion der letzte Herrscher von Garama abgesetzt.

Der Niedergang der Stadt wird dem unverhältnismäßigem Wasserverbrauch und dem daraus folgenden Mangel an Wasser zugeschoben.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Garama – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schliemanns Erben: Das Geheimnis der Wüstenkönige, die Garamanten

26.53333333333313.066666666667Koordinaten: 26° 32′ N, 13° 4′ O