Geno Bank Essen

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Logo der Genossenschaftsbanken  Geno Bank Essen eG
Logo
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Am Waldthausenpark 4
45127 Essen
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 360 604 88[1]
BIC GENO DEM1 GBE[1]
Gründung 22. November 1886
Verband Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V.
Website www.genobank.de
Geschäftsdaten 2017[2]
Bilanzsumme 873,6 Mio. Euro
Einlagen 641,3 Mio. Euro
Kundenkredite 436,4 Mio. Euro
Mitarbeiter 165
Geschäftsstellen 13
Mitglieder 21.538
Leitung
Vorstand Heinz-Georg Anschott (Vorsitzender),
Henning Wichart
Aufsichtsrat Peter Brinkmann (Vorsitzender)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Geno Bank Essen eG (Eigenschreibweise in Versalien) ist eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Essen. Sie unterhält zwölf Zweigstellen sowie fünf Automatenstandorte ohne Personal in Essen, außerdem eine Zweigstelle in Hattingen-Niederwenigern. Die Geno Bank Essen wies im Geschäftsjahr 2017 eine Bilanzsumme von 874 Millionen Euro aus und verfügte über Kundeneinlagen von 641 Millionen Euro. Nach Rangliste des Bundesverbandes liegt sie mit ihrer Bilanzsumme auf Rang 283 aller Genossenschaftsbanken in Deutschland.[3]

Mit der Geno Immobilien GmbH betreibt die Geno Bank außerdem ein Tochterunternehmen für Immobiliendienstleistungen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Geno Bank Essen entstand aus mehreren Genossenschaftsbanken, die auf dem Gebiet der heutigen Stadt Essen und des angrenzenden Hattingen-Niederwenigern gegründet wurden. Am 12. August 1896 entstand als erste davon im noch selbstständigen Altenessen die Altenessener Kreditanstalt. Im selben Jahr, am 22. November 1886, folgte der Dumberger Spar- und Darlehenskassenverein eG zu Niederwenigern. Am 25. Juli 1896 wurde in Werden der Credit-Verein zu Werden gegründet.

Die Genossenschaftsbank Niederwenigern verlegte später ihren Sitz in das benachbarte Altendorf (Ruhr) und änderte 1954 ihren Firmennamen in Spar- und Darlehenskasse Altendorf Ruhr eGmbH. 1963 fusionierten die Altessener Kreditanstalt und die Volksbank Werden zur Volksbank Essen. Zur Eingemeindung von Altendorf nach Essen 1970 änderte die dortige Bank ihren Namen in Spar- und Darlehenskasse Essen. Damit gab es in Essen zwei konkurrierende Genossenschaftsbanken. 1990 und 1992 folgten weitere Namensänderungen in Essener Genossenschafts-Bank und Genossenschafts-Bank Essen.

1999 fusionierten die beiden konkurrierenden Banken zur Geno-Volks-Bank Essen eG. 2008 wurde der Name erneut geändert zur heutigen Geno Bank Essen eG.[4]

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geno Bank unterstützt Kultur, Gesellschaft, Sport und Bildung in Essen. Unter anderem fördert sie ein digitales Portal des Historischen Vereins für die Stadt Essen, richtet die Veranstaltungsreihe „Geno Talk“ zu gesellschaftlichen Themen aus und unterstützt den Verein Förderturm e.V. für die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen. Sie richtet jährlich das Fußballturnier „Geno Cup“ aus, bei dem die teilnehmenden Amateurvereine Förderprämien nach Erfolg erhalten.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017. In: Jahresbericht 2017 der Geno Bank Essen. Abgerufen am 2. August 2018.
  3. Alle Volksbanken und Raiffeisenbanken per Ende 2017. In: Rangliste des Verbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Abgerufen am 2. August 2018.
  4. Unsere Geschichte - Von der Gründung bis heute. In: Website der Geno Bank Essen. Abgerufen am 2. August 2018.
  5. Engagement - Unsere Verantwortung für die Region. In: Website der Geno Bank Essen. Abgerufen am 2. August 2018.

Koordinaten: 51° 27′ 18,5″ N, 7° 0′ 36,3″ O