Geno Bank Essen

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Logo der Genossenschaftsbanken  GENO BANK ESSEN eG
Logo
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Am Waldthausenpark 4
45127 Essen
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 360 604 88[1]
BIC GENO DEM1 GBE[1]
Gründung 22. November 1886
Verband Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V.
Website www.genobank.de
Geschäftsdaten 2016[2]
Bilanzsumme 829,2 Mio. Euro
Einlagen 598,6 Mio. Euro
Kundenkredite 430,9 Mio. Euro
Mitarbeiter 165
Geschäftsstellen 13
Mitglieder 21.536
Leitung
Vorstand Heinz-Georg Anschott (Vorsitzender),
Henning Wichart
Aufsichtsrat Peter Brinkmann (Vorsitzender)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die GENO BANK ESSEN eG ist eine Genossenschaftsbank mit Hauptsitz in Essen. Vertreten wird die Bank durch den Vorstand Heinz-Georg Anschott (Vorsitzender) und Henning Wichart.

Die Bank gehört mit ihrem 130-jährigen Bestehen zu den ältesten Genossenschaftsbanken in Deutschland.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. November 1886 wurde der "Dumberger Spar- und Darlehenskassenverein eG zu Niederwenigern" gegründet, die Wurzel der späteren Genosssenschafts-Bank Essen. Mit der Unterzeichnung des Gründungsprotokolls legten 13 Männer den Grundstein für die Bank. Zehn Jahre später, Essen wurde mit 100.000 Einwohnern Großstadt, hatte die Bank 67 Mitglieder. Die Umsätze waren auf 100.000 Mark angestiegen und hatten sich somit versechsfacht. Im selben Jahr, am 12. August 1896, wurde die Altenessener Kreditanstalt gegründet, eines der beiden Gründungsinstitute der späteren Volksbank. Die Eröffnung des Geschäftsbetriebs erfolgte für die Altessener Kreditanstalt in einem zur Verfügung gestellten Lokal in Essen-Altenessen. Im Jahr 1910 wurde das erste bankeigene Gebäude erstellt und etwa 1911 bezogen.

Als 1900 der "Verband Ländlicher Genossenschaften der Provinz Westfalen" gegründet wurden, beschloss der Dumberger Spar- und Darlehenskassenverein den Beitritt. Mit der Zeichnung von drei Geschäftsanteilen bei diesem Verband wurde eine Haftsumme von 1.500 Mark übernommen. 1954 wurde der Firmenname in "Spar- und Darlehenskasse Altendorf Ruhr eGmbH" geändert. Zum 75-jährigen Jubiläum der Bank im Jahre 1961 hatte sich die Zahl der Mitglieder auf 533 erhöht, die Bilanzsumme betrug fast 5 Millionen DM.

1963 fusionierte die Altessener Kreditanstalt und die Volksbank Werden zur Volksbank-Essen. Für die Spar- und Darlehenskasse Essen (die Bezeichnung "Altendorf Ruhr" war mittlerweile geändert worden), beschloss die Vertreterversammlung im August 1990 folgende Namensänderung: Die Bank sollte künftig "Essener Genossenschafts-Bank" heißen. Die Firmenbezeichnung wurde jedoch im März 1992 modifiziert und der Name geändert in "Genossenschafts-Bank-Essen".

Im April 1999 fusionierte die Volksbank Essen AG mit der Genossenschafts-Bank Essen eG zur Geno-Volks-Bank-Essen eG.

Im Juni 2008 stimmte die Vertreterversammlung dem neuen Namen zu: GENO BANK ESSEN eG.

Niederlassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die GENO BANK ESSEN eG verfügt über insgesamt 13 Geschäftsstellen im Essener-Stadtgebiet sowie fünf SB-Stellen.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die GENO BANK ESSEN eG bietet jedes Jahr Ausbildungen zum Bankkaufmann/zur Bankkauffrau an. Außerdem kann ein duales betriebswirtschaftliches Studium an einer Berufsakademie oder (Fach-)Hochschule mit einer praktischen Berufsausbildung bei der GENO BANK ESSEN eG absolviert werden.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die GENO BANK ESSEN eG richtet in regelmäßigen Abständen die fest etablierte Veranstaltungsreihe GENO TALK aus. Dort diskutieren u. a. Prominente und Vertreter regionaler Verbände über gesellschaftlich relevante Themen.

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die GENO BANK ESSEN eG fördert kulturelle und sportliche Veranstaltungen im Geschäftsgebiet Essen.[3]

Mit dem GENO CUP unterstützt die GENO BANK ESSEN eG alljährlich den Breitensport in Essen. Orientiert am sportlichen Abschneiden beim Turnier erhalten alle teilnehmenden Essener Fußballvereine eine direkte Zuwendung aus dem bereitgestellten Fördertopf.[4]

Außerdem unterstützt die Bank den Wettbewerb "Sterne des Sports". Dort zeichnen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken gesellschaftlich engagierte Vereine aus. Die Vereine können auf kommunaler, Landes- und sogar Bundesebene gewinnen.

Weiterhin sponsert die Bank ein digitales Historisches Portal, welches von der Stadt Essen und dem Historische Verein für Stadt und Stift Essen entwickelt wurde.

Tochterunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die GENO IMMOBILIEN GmbH zählt als 100%ige Tochtergesellschaft der GENO BANK ESSEN eG im regionalen Markt zu den führenden Immobiliendienstleistern. Als Spezialist ist die GENO IMMOBILIEN GmbH insbesondere im Süden von Essen und auf der Ruhrhalbinsel positioniert. Die GENO IMMOBILIEN GmbH ist in der Hauptstelle der GENO BANK ESSEN eG, Am Waldthausenpark 4, sowie der zweiten Hauptstelle, Alte Hauptstraße 4 vertreten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016
  3. GENO BANK - IN ESSEN MEHR ERREICHEN - GENO TALK. In: www.genobank.de. Abgerufen am 13. Juni 2016.
  4. GENO BANK - IN ESSEN MEHR ERREICHEN - GENO CUP. In: www.genobank.de. Abgerufen am 13. Juni 2016.

Koordinaten: 51° 27′ 19″ N, 7° 0′ 36″ O