Gerd Bollmann

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Dieser Artikel handelt von dem Politiker Gerd Bollmann. Für den gleichnamigen Sprecher siehe Gerd Bollmann (Sprecher).

Gerd Friedrich Bollmann (* 28. September 1947 in Wanne-Eickel) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Mittleren Reife 1964 machte Bollmann bis 1967 eine Lehre zum Maschinenbauzeichner und besuchte nebenher ab 1965 die Abendschule, an der er 1968 die Fachhochschulreife erwarb. Nach Ableistung des Wehrdienstes begann er 1970 ein Studium des Maschinenbaus an der Fachhochschule Bochum, welches er 1973 als Diplom-Ingenieur (FH) beendete. Anschließend studierte Bollmann an der Ruhr-Universität Bochum Berufspädagogik und Neuere Geschichte und war danach ab 1977 als Berufsschullehrer tätig.

Gerd Friedrich Bollmann ist verheiratet und hat drei Kinder.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerd Bollmann ist seit 1972 Mitglied der SPD und war von 1990 bis 2000 stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Herne. Von 1998 bis 2001 gehörte er dem SPD-Bezirksvorstand Westliches Westfalen an. Von 2000 bis 2012 war er Vorsitzender des Unterbezirks Herne.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bollmann war Mitglied der Bezirksvertretung Eickel und dort von 1984 bis 1999 Vorsitzender der SPD-Fraktion. Von 1999 bis 2002 war er Ratsherr der Stadt Herne.

Von 2002 bis 2013 war Bollmann Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er seit November 2005 stellvertretender Sprecher der Fraktionsarbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und seit Dezember 2005 Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion.

Gerd Friedrich Bollmann ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Herne – Bochum II in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte er hier 51,3 % der Erststimmen. Seine Nachfolgerin mit Direktmandat wurde bei der Bundestagswahl 2013 Michelle Müntefering.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bollmann war Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]