Gerhard Waldherr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gerhard H. Waldherr (* 17. September 1956 in Regensburg) ist ein deutscher Althistoriker.

Nach dem Abitur und Grundwehrdienst studierte Gerhard Waldherr von 1977 bis 1984 an der Universität Regensburg Geschichte, Germanistik und Geografie auf Lehramt und legte das erste Staatsexamen ab. Von 1982 bis 1985 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Regensburg. 1988 wurde er in Regensburg bei Adolf Lippold zum Thema Kaiserliche Baupolitik in Nordafrika. Studien zu den Bauinschriften der diokletianischen Zeit und ihrer räumlichen Verteilung in den römischen Provinzen Nordafrikas promoviert. Von 1989 bis 1995 war er Assistent in Regensburg und wurde 1995 habilitiert. Von 1995 bis 1999 folgte eine Zeit als Oberassistent am Lehrstuhl von Lippolds Nachfolger Peter Herz.

Im Sommersemester 2001 lehrte Waldherr als wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Katholischen Universität Eichstätt, von 2002 bis 2004 in derselben Position an der Universität Regensburg. 2005 bis 2007 vertrat Waldherr die Professur für Alte Geschichte an der Universität Bayreuth. Derzeit ist Waldherr außerplanmäßiger Professor an der Universität Regensburg.

Publikationen[Bearbeiten]

  • Kaiserliche Baupolitik in Nordafrika : Studien zur den Bauinschriften der diokletianischen Zeit und ihrer räumlichen Verteilung in den römischen Provinzen Nordafrikas. Lang, Frankfurt am Main u.a. 1989, ISBN 3-631-40704-1 (= Dissertation).
  • Erdbeben. Das aussergewöhnliche Normale. Zur Rezeption seismischer Aktivitäten in literarischen Quellen vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. Steiner, Stuttgart 1997, ISBN 3-515-07070-2 (= Habilitationsschrift).
  • Nero. Eine Biografie. Friedrich Pustet, Regensburg 2005, ISBN 3-7917-1947-5.
  • Der Limes. Kontaktzone zwischen den Kulturen. Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-018648-0.

Weblinks[Bearbeiten]