Gesamtverband für Suchthilfe

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Der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland (GVS) ist ein Bundesfachverband mit Sitz in Berlin, in dem rund 350 diakonische Beratungsstellen, 30 Fachkliniken und etwa 2.400 Selbsthilfegruppen aus dem Bundesgebiet zusammengeschlossen sind. Der GVS ist der einzige diakonische Bundesfachverband für das Arbeitsgebiet Sucht.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. besteht aus:

  • dem Vorstand (9 Mitglieder, Vorsitzender: Klaus Polack)
  • der GVS-Geschäftsstelle (mit Sitz in Berlin-Mitte, Geschäftsführerin: Corinna Mäder-Linke)
  • drei Fachebenen (Kernaufgaben, Fort- und Weiterbildung, Selbsthilfe)
  • 6 Fachausschüssen (Beratung und Behandlung, Drogenhilfe, Evangelische Landesarbeitsgemeinschaften ELAS, Teilhabehilfen, Fort- und Weiterbildung, Suchtprävention und betriebliche Gesundheitsfürsorge)
  • dem Beirat Selbsthilfe
  • Projektgruppen und Arbeitskreisen

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der GVS arbeitet gemeinsam mit seinen Mitgliedern in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Politische Vertretung, Kooperation mit anderen Verbänden, Qualitätsentwicklung, Durchführung von Projektarbeiten und Qualifizierung. Zugleich ist er politisch aktiv und betreibt Lobbyarbeit.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein ist Mitglied

  • im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
  • bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e. V.
  • beim Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss)
  • beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.
  • bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ)
  • im Evangelischen Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET)
  • in der AG zu Prostitution und Menschenhandel der Diakonie
  • im Fachverband Medienabhängigkeit e. V.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]