Glaubensbekenntnis des Michael Paläologus

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Das Glaubensbekenntnis des Michael Paläologus wurde vom Zweiten Konzil von Lyon als Formel durch die Gesandten des oströmischen Kaisers Michael VIII. angenommen.

Damit wurde die vom Konzil angestrebte und vom Kaiser gewünschte Heilung des morgenländischen Schismas scheinbar zum Erfolg, sie traf jedoch auf fast geschlossenen Widerstand bei den orthodoxen Geistlichen. Patriarch Joseph I. Galesiotes trat zurück und wurde durch Johannes Beccos ersetzt, der zur Sache der Einheit konvertiert war. Trotz fortgesetzter intellektueller Verteidigung der Einheit durch Johannes und brutaler Unterdrückung jedes Widerstands durch Michael, blieb die große Mehrheit der byzantinischen Christen unversöhnlich gegen eine Vereinigung mit den lateinischen „Ketzern“.

Das Glaubensbekenntnis wurde im Jahr 1267 von Papst Clemens IV. dem Kaiser vorgelegt. Der erste Teil wurde schon vor der Trennung des Ostens von Leo IX. an Petrus von Antiochien gesandt und reicht in das 5. Jahrhundert zurück, der zweite Teil berücksichtigt die Auseinandersetzungen mit dem Osten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Schatz: Allgemeine Konzilien - Brennpunkte der Kirchengeschichte. Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-99492-9.