Gleichteilestrategie

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Als Gleichteilestrategie bezeichnet man eine Strategie zur Kosteneinsparung von Maschinenbauunternehmen primär der Automobilindustrie. Dabei werden Module bzw. Baugruppen nicht nur in einem Produkt verwendet, sondern in mehreren sofern es keine anderen Anforderungen in diesem Produkt gibt.

Diese Strategie wird mittlerweile von allen Massenherstellern verwendet, um im immer härter werdenden Konkurrenzkampf bestehen zu können. Teilweise werden diese Gleichteile sogar markenübergreifend ausgetauscht und verwendet insbesondere dann, wenn diese für den Kunden nicht unmittelbar sichtbar sind.

Verstärkt findet dies dann statt, wenn diese Teile größen- und/oder leistungsunabhängig sind. Beispielhaft zu nennen sind hier die Bedienelemente für elektrische Fensterheber. Dies kann aber auch für Bremsanlagen und Achsenaufhängungen gelten.

Siehe auch: Plattform (Automobil)