Volkswagen

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VW ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter VW (Begriffsklärung) aufgeführt.
Dieser Artikel befasst sich mit der Marke Volkswagen; zur Konzerngesellschaft siehe Volkswagen AG.
Logo der Marke Volkswagen

Volkswagen (Abkürzung VW) ist die Stammmarke der Volkswagen AG.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte der Marke Volkswagen ist weitestgehend deckend zur Geschichte der Volkswagen AG.

Vorstand[Bearbeiten]

Der Markenvorstand von Volkswagen setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäftsbereich Mitglied seit
Arno Antlitz Controlling und Rechnungswesen 1. Januar 2010
Heinz-Jakob Neußer Entwicklung 1. Juli 2013
Francisco Javier García Sanz Beschaffung 30. November 1996
Christian Klingler Vertrieb, Marketing und After Sales 1. August 2008
Thomas Schmall Komponente 1. Januar 2015
Horst Neumann Personal und Organisation 1. Dezember 2005
Thomas Ulbrich Produktion und Logistik 1. April 2014

Zulassungen[Bearbeiten]

Annähernd jeder fünfte Pkw in Europa war 2005 ein Volkswagen.

Deutschland[Bearbeiten]

Zulassungen in Deutschland[1]
Jahr Anzahl der
Zulassungen
Prozent der
Gesamtzulassungen
2014 656.494 21,60 %
2013 642.190 21,75 %
2012 672.921 21,54 %
2011 686.772 21,60 %
2010 613.808 21,05 %
2009 805.262 21,20 %
2008 615.229 19,90 %
2007 608.820 19,30 %
2006 689.116 19,10 %
2005 621.978 18,60 %
2004 602.725 18,45 %
2003 600.364 18,55 %
2002 604.347 18,61 %
2001 633.075 18,90 %
2000 643.615 18,99 %
1999 741.477 19,51 %

Österreich[Bearbeiten]

Zulassungen in Österreich
Jahr Anzahl der
Zulassungen
Prozent der
Gesamtzulassungen
2011 (Jan-Apr) 20.494 16,90 %
2010 55.041 16,75 %
2009 51.506 16,06 %
2008 49.379 16,81 %
2007 50.736 17,01 %
2006 53.385 17,30 %
2005 53.285 17,31 %
2004 53.670 17,24 %
2003 51.206 17,06 %

Modelle[Bearbeiten]

Modelle in Europa[Bearbeiten]

Zeitleiste der Volkswagen-Modelle von 1945 bis heute
Typ 1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5
Kleinstwagen Lupo Fox up!
Kleinwagen Polo I Polo II Polo III Polo IV Polo V
Derby I Derby II
Untere Mittelklasse Typ 1 „Brezelkäfer“ Typ 1 „Ovali“ Typ 1 „Rechteckkäfer“ 1200/1300/1500 „Käfer“ 1302 „Käfer“ 1303 „Käfer“ 1200 „Käfer“ New Beetle Beetle
Kompaktklasse Golf I Golf II Golf III Golf IV Golf V Golf VI Golf VII
Golf Variant III Golf/Bora Variant IV Golf Variant V/VI Golf Variant VII
Jetta I Jetta II Vento Bora Jetta V Jetta VI
Mittelklasse 1500/1600 (Typ 3) Passat B1 Passat B2 Passat B3 Passat B4 Passat B5 Passat B6 Passat B7 Passat B8
411/412 (Typ 4) Santana
K 70 Passat CC / CC
Oberklasse Phaeton
Coupé / Cabrio Karmann-Ghia Typ 14 Scirocco I Scirocco II Scirocco III
Karmann-Ghia Typ 34 VW Porsche (914/4) Corrado Eos
Kompaktvan Golf Plus Golf Sportsvan
Touran
Van/Kleinbus Sharan I Sharan II
Typ 2 „Bulli“
(T1)
Bus/Transporter
(T2)
Bus/Transporter
(T3)
Caravelle/Multivan
(T4)
Caravelle/Multivan
(T5)
Hochdachkombi Typ 147 „Fridolin“ Caddy I Caddy II (9KV) Caddy III
Pickup Caddy II (9U)
Taro Amarok
Geländewagen / SUV Typ 181
„Kurierwagen“
Typ 183
„Iltis“
Golf Country Tiguan
Touareg I Touareg II
  • von Audi entwickelte PKW, die auch als Audi 50 bzw. Audi 80 vermarktet wurden.
  • von NSU entwickelt, aber nur als VW vermarktet
  • gemeinsam mit Porsche entwickelt; als Sportwagen (VW Porsche, Porsche 914), bzw. Plattform für SUV (Touareg, Cayenne)
  • Lizenzbau von Toyota
  • gemeinsam mit Ford entwickelte Plattform
Bauzeit Baureihe Anmerkung Bild

Kleinstwagen[Bearbeiten]

1998–2005 Lupo Der Lupo ist der erste Kleinstwagen von Volkswagen. Er ist weitgehend baugleich mit dem Seat Arosa. Es gab ihn auch in der sparsamen Variante 3L TDI. VW Lupo 20090329 front.jpg
2005–2011 Fox Der Fox ersetzte ab Frühjahr 2005 den Lupo. Wird in Brasilien hergestellt und soll als Sparmodell vor allem junge Kunden anlocken; der Einstiegspreis lag bei 9650 Euro. In Brasilien wird er - seit 2009 in überarbeiteter Form - weiterhin angeboten und ist dort auch als CrossFox und geräumiger SpaceFox erhältlich. VW Fox Fresh – Frontansicht, 12. Juni 2011, Düsseldorf.jpg
seit 2011 up! Der up! ist das Nachfolgemodell des Fox und ein Modell der New Small Family. Weitgehend baugleiche Modelle sind der Škoda Citigo und der Seat Mii. VW white up! 1.0 – Frontansicht, 14. April 2012, Velbert.jpg

Kleinwagen[Bearbeiten]

1975–1981 Polo I
(Typ 86)
Im Frühjahr 1975 präsentierte Volkswagen seinen ersten Kleinwagen. Allerdings war er baugleich mit dem im Herbst 1974 eingeführten Audi 50. Ein Facelift folgte Anfang 1979. VW Polo I front 20090810.jpg
1977–1981 Derby I Der Derby stellte die Stufenheckversion des Polo I dar, auch hier mit zwei seitlichen Türen. VW Derby LS 2.JPG
1981–1994 Polo II
(Typ 86C)
Der zweite Polo war neben der Steilheckversion ab Sommer 1982 auch als auch als Coupé erhältlich. Ein umfassendes Facelift erfolgte im Herbst 1990. VW Polo II front 20080820.jpg
1981–1985 Derby II Vom Polo II gab es erneut eine Stufenhecklimousine. Anfang 1985 wurde der Derby in „Polo Classic“ umbenannt. VW Derby CL rear.jpg
seit 1980 Gol Der Gol ist die brasilianische Variante des Polo, auch wenn er namentlich dem Golf ähnelt. VW Gol 2009 front.jpg
1994–1999 Polo III
(Typ 6N/6NF)
Der Polo III war der erste Kleinwagen von VW, den es auch als Fünftürer gab. Zudem war ab Herbst 1995 eine Stufenheckversion sowie ab Frühjahr 1997 ein Kombi erhältlich, die beide nahezu baugleich mit dem Seat Cordoba waren. VW Polo 6N (Left Front).jpg
1999–2001 Polo III
(Typ 6N2)
Mit der im Herbst 1999 erfolgten Modellpflege änderte VW neben der Optik auch die interne Typenbezeichnung in Polo 6N2. VW Polo III front 20091204.jpg
2001–2005 Polo IV
(Typ 9N)
Im Herbst 2001 folgte der vierte Polo. Nach einer längeren Pause gab es ab Herbst 2003 auch wieder eine Stufenhecklimousine, während die Kombivariante entfiel. VW Polo IV 9N 3-Türer.jpg
2004–2005 Polo Fun
(Typ 9N)
Ab Frühjahr 2004 gab es den Polo IV auch mit SUV-ähnlicher Offroad-Optik mit der Zusatzbezeichnung "Fun". VW Polo Fun Heck.JPG
2005–2009 Polo IV
(Typ 9N3)
Im Frühjahr 2005 erfolgte ein Facelift am Polo IV. Er erhielt einen V-förmigem Kühlergrill sowie neue Scheinwerfer und Rückleuchten. VW Polo 1.2 Tour (IV, Facelift) – Frontansicht, 4. September 2011, Heiligenhaus.jpg
2006–2008 CrossPolo
(Typ 9N3)
Der Polo "Fun" wurde Anfang 2006 einer Überarbeitung unterzogen und bekam die gleichen Änderungen wie der Polo. Zudem änderte sich der Name in CrossPolo. VW CrossPolo rear 20080828.jpg
seit 2009 Polo V
(Typ 6R)
Seit Mitte 2009 ist nun der Polo V im Handel. Er lehnt sich optisch sehr stark an den Golf VI an. Im Frühjahr 2014 erhielt der Polo ein leichtes Facelift. VW Polo 1.2 Trendline Flash-Rot.JPG
seit 2010 CrossPolo
(Typ 6R)
Die zweite Auflage des CrossPolo mit SUV-Optik folgte im Frühjahr 2010. Auch er wurde im Frühjahr 2014 überarbeitet. VW CrossPolo 1.2 TSI Magmaorange Heck.JPG

Kompaktklasse[Bearbeiten]

1974–1983
6.780.050
Golf I
(Typ 17)
Trotz des anderen Konzepts ist der Golf der offizielle Nachfolger des Käfer. Nach ihm wird die Kompaktklasse auch gern Golf-Klasse genannt. Eine größere optische Überarbeitung erfolgte im Sommer 1980. Bis 2009 wurde er als Citi Golf noch in Südafrika gefertigt. VW Golf I, Bj. 1974 (Foto 07.1975).jpg
1979–1984 Jetta I Im August 1979 kam der erste Jetta auf den Markt. Die Stufenheckversion des Golf I war zwei- und viertürig lieferbar. Vw jetta 1 v sst.jpg
1983–1992
6.301.000
Golf II
(Typ 19E)
Der zweite Golf kam im Sommer 1983 auf den Markt. Auch die zweite Auflage verfolgte weiterhin das Schrägheck-Grundkonzept des Vorgängers. Gegenüber diesem wurde der Wagen um 17 cm länger, während der Radstand um 7,5 cm zunahm. Im Sommer 1987 erfolgte eine Modellpflege (u. a. Wegfall der Dreiecksfenster). Nachdem bereits 1988 insgesamt 10 Millionen Exemplare des Golf verkauft waren, feierte man dies mit einem gleichnamigen Sondermodell. 1990 folgte noch eine Version mit höherer Bodenfreiheit und Allradantrieb mit dem Namen Golf Country. Golf II WHITE.JPG
1984–1992 Jetta II Auch vom Golf II gab es wieder eine zwei- oder viertürig lieferbare Stufenheckvariante. Wie dieser erhielt der Jetta II im Sommer 1987 eine Überarbeitung. VW Jetta rear 20071212.jpg
1991–1999
4.805.900
Golf III Der Golf III wurde im Herbst 1991 eingeführt. Erstmals stellte man dem Golf ab Frühjahr 1993 auch eine Kombiversion zur Seite. Im Sommer desselben Jahres erschien auch wieder ein neues Cabriolet. Eine Überarbeitung erfolgte im Herbst 1995. Die letzte Golf Limousine lief Ende 1997 vom Band, während der Variant noch bis Frühjahr 1999 gefertigt wurde. VW Golf III front 20081027.jpg
1992–1998 Vento Die Stufenheckversion des Golf III erhielt hierzulande einen neuen Namen, wobei er im Ausland weiterhin unter dem Namen Jetta verkauft wurde. Sie ist zudem in den USA die meistverkaufte europäische Limousine. Im Herbst 1995 erfolgte auch am Vento ein Facelift. VW Vento rear 20071212.jpg
1997–2006
4.300.000
Golf IV Vierte Generation des Erfolgsmodells. Der im April 1999 erschienene Golf IV Variant ist fast identisch mit dem Bora Variant. Das Cabrio, das noch auf dem Golf III basierte, wurde optisch an den Golf IV angeglichen und bis Ende 2001 weiter gebaut. Der Variant lief bis Mitte 2006 vom Band. VW Golf GTI (IV) – Frontansicht, 13. Juni 2011, Wuppertal.jpg
1997–2010 New Beetle Der Käfer im Retro-Look nutzte die Technik des Golf IV. Im Frühjahr 2003 kam noch ein Cabrio hinzu. Im Sommer 2005 erfolgte ein leichtes Facelift. Volkswagen New Beetle Germany.jpg
1998–2005 Bora Mit dem Bora bekam die Stufenheckversion des Golf IV wieder einen neuen Namen, im Ausland blieb es weiterhin beim Alten. Der Jetta IV wurde in den USA genauso erfolgreich wie sein Vorgänger. Der von Frühjahr 1999 bis Ende 2004 gebaute Bora Variant ist nahezu identisch mit dem Golf IV Variant. VW Bora rear 20071012.jpg
2003–2009 Golf V Im Herbst 2003 eingeführte fünfte Auflage des Kompaktwagens. Der Golf V Variant folgte Mitte 2007 und war im Bau dem Jetta V ähnlich, der aber nicht wie dieser in Mexiko produziert wird. Während die Schräghecklimousine im Herbst 2008 abgelöst wurde, folgte der Kombi im Frühsommer 2009. VW Golf V front 20081127.jpg
2005–2010 Jetta V
(Typ 1KZ)
Das Stufenheckmodell des Golf V lief nun in Mexiko vom Band, wurde nun auch in Deutschland wieder unter dem Namen Jetta verkauft. Technische Grundlage lieferte dementsprechend der Golf V. Das Frontdesign ist dem Golf wieder ähnlicher als beim Vorgänger Bora. Ein Jetta V Variant war in Europa nicht verfügbar, wurde aber unter dem Namen „Jetta Sportwagon“ in den USA angeboten. Volkswagen Jetta V rear 20070806.jpg
2008–2013 Golf VI Der Golf VI ging aus einem umfangreichen Facelift des Vorgängers Golf V hervor. Plattform sowie Motoren blieben gleich. Die Ablösung durch den komplett neuen Golf VII erfolgte im Herbst 2012, während die des Variant im Sommer 2013 geführt wurde. VW Golf VI 1.4 Comfortline Deep Black.JPG
seit 2010 VW Jetta VI Neuauflage des Jetta im aktuellen VW-Design. Der Radstand wuchs gegenüber dem Vorgänger. Im Herbst 2014 erfolgte eine Modellpflege. VW Jetta VI 1.2 TSI Comfortline Platinumgrey Heck.JPG
seit 2011 VW Beetle Nach 14 Jahren Bauzeit des New Beetle erschien im Herbst 2011 der Nachfolger. Das nur noch "Beetle" genannte Fahrzeug soll mit seinem flacheren Dach stärker an den Ur-Käfer als der Vorgänger erinnern. 2012 Volkswagen Beetle -- NHTSA 2.jpg
seit 2012 Golf VII Die siebte Auflage löste im Herbst 2012 nach nur vier Jahren den Golf VI ab. Zunächst erschien das Schrägheck, während der Variant im Sommer 2013 folgte. Als Besonderheit wird der Golf VII auch mit Elektromotor und als Plugin-Hybrid angeboten. VW Golf 2.0 TDI BlueMotion Technology Highline (VII) – Frontansicht, 28. Juli 2013, Münster.jpg

Untere Mittelklasse[Bearbeiten]

1945–1946 Typ 51 Käfer-Karosserie mit Fahrgestell des Kübelwagens der Wehrmacht und Karosse des KdF-Wagens (siehe unten). Auch bekannt als sogenannter Kommandeurswagen. Wehrmachts kaefer sinsheim.jpg
1947–2003 Käfer Der erste Volkswagen. In Europa wurde der Vertrieb 1985 eingestellt. Weltweit produziert, zuletzt bis 2003 bei VW de Mexico. Insgesamt 21.529.464 Wagen hergestellt. Vw kaefer ovali v sst.jpg

Mittelklasse[Bearbeiten]

1961–1973 VW 1500/1600
(Typ 3)
Erste Versuche, das Programm nach oben in die Mittelklasse zu erweitern. Weiterhin luftgekühlter Boxermotor im Heck. Drei Karosserieformen: Stufenheck, Fließheck (TL) und Kombi (Variant). Mehrere Facelifts. VW Typ 3 front 20080227.jpg
1968–1974 VW 411/412
(Typ 4)
Spitzname „Nasenbär“. Wenig erfolgreich, weiterhin das klassische VW-Konzept mit luftgekühltem Boxermotor im Heck. Zwei Karosserieformen: Fließheck und Kombi (Variant). Volkswagen 411 Front view Essex.jpg
1970–1974 K 70 Als erster Volkswagen mit Frontmotor und Wasserkühlung bildete er für die Marke einen technischen Umbruch. Der von NSU entwickelte viertürige Wagen hatte wegen des hohen Verbrauchs von über 13 l/100 km einen schlechten Ruf. Volkswagen K70 Offenbach.JPG
1973–1980 Passat B1 Der erste Passat kam Mitte 1973 auf den Markt und war zunächst als Fließhecklimousine mit kleiner Heckklappe erhältlich. Anfang 1974 erschien die Kombiversion "Variant" und Anfang 1975 folgte noch die Limousinen mit großer Heckklappe. Sowohl Motoren als auch Antrieb waren baugleich mit dem Audi 80. Im Sommer 1977 wurden im Rahmen einer Modellpflege die Scheinwerfer sowie Heckleuchten als auch Armaturentafel und Stoßfänger geändert. Vw passat b1 v sst.jpg
1980–1988 Passat B2 Die zweite Generation des Passat wartete ab Herbst 1980 mit größeren Abmessungen auf, wodurch besonders der im Frühjahr 1981 nachgereichte Kombi geräumiger wurde. Dieser wurde ab Herbst 1984 auch mit Allradantrieb ("Syncro") angeboten. Zudem gab es in Verbindung mit dem 75 PS starken 1,6-l-Benziner auch ein sparsame Ausführung namens "Formel E". Der B2 war der letzte Passat, den es auch mit zwei seitlichen Türen gab, wobei diese Variante mangels Nachfrage zur Anfang 1985 erfolgten Überarbeitung entfiel. Dabei wurden Front und Heck (speziell das der Limousine) modifiziert. VW Passat B2 front 20080312.jpg
1981–1984 Santana Die im Herbst 1981 eingeführte Stufenheckvariante des Passat B2 hatte nur geringen Erfolg in Europa, erfreute sich jedoch großer Nachfrage in China. Der Name wurde bereits Anfang 1985 wieder aufgegeben und sas Modell als Passat Stufenheck verkauft. Volkswagen Santana GX-5 (1).jpg
1988–1993 Passat B3 Der B3 stellte ein völlig neues Modell dar, bei dem die Umstellung auf quer eingebaute Motoren ähnlich dem Golf durchgeführt wurde. Diese Generation stand nur noch als Stufenhecklimousine sowie Kombi im Programm, da eine Fließhecklimousine wird seitdem nicht mehr angeboten. Zugunsten einer besseren Windschlüpfigkeit wurde der Kühllufteinlaß verkleinert und unter den Stoßfänger verlegt, was jedoch nicht nur auf Zustimmung stieß und dem MFahrzeug den spöttischen Namen "Nasenbär" einbrachte. VW Passat B3 front 20071205.jpg
1993–1996 Passat B4 Der Passat B4 war ein umfassendes Facelift vom Passat B3, der nun wieder mit einem Kühlergrill ausgestattet war. Der B4 wurde auch wieder mit Allradantrieb als 4motion bzw. synchro verkauft. VW Passat B4 Variant front 20080212.jpg
1996–2005 Passat B5 Im Herbst 1996 kam ein neuer Passat auf den Markt, der wieder mit längs eingebauten Motoren ausgestattet wurde. Der Variant folgte im Frühjahr 1997. Ein größeres Facelift wurde im Herbst 2000 vorgenommen. In geringen Stückzahlen wurde diese Variante auch als Passat W8 mit Achtzylinder-Motor gefertigt. VW Passat B5 front 20080816.jpg
2005–2010 Passat B6 Mit dem Passat B6 erfolgte eine erneute Umstellung auf quer eingebaute Motoren. Die Leuchtengrafik passte sich den Modellen Golf V, Golf Plus und Polo IV an. Die Motorenpalette reichte vom 77 kW starken 1,6 TDI bis zum 220 kW leistenden R36. VW Passat Variant 2.0 FSI 4Motion Individual.JPG
seit 2008 Passat CC Mit dieser Variante will Volkswagen nachvollziehen, was Mercedes-Benz mit CLK und CLS vorgemacht hat: die Höherpositionierung eines Produkts, dessen technische Inhalte einer günstigeren Preisklasse zuzuordnen sind. Anfang 2012 wurde die Optik an den Passat B7 angepasst. VW Passat CC front 20090608.jpg
2010–2014 Passat B7 Im November 2010 kam der Passat B7 als Limousine und Kombi zu den Händlern. Der B7 erhielt optische Überarbeitung im Stil des Golf VI, wobei die Motorenpalette vom Vorgänger bestehen blieb. VW Passat B7 2.0 TDI DSG Highline Kaschmirbraun.JPG
seit 2014 Passat B8 Seit Herbst 2014 liefert Volkswagen den Passat B8 an die Kunden aus. Dieser Passat basiert erstmals auf dem Modularen Querbaukasten, wodurch bei in etwa gleichbleibender Außenlänge der Innenraum vergrößert werden konnte. Mit dem GTE gibt es nun auch eine Ausführung als Plug-in-Hybrid. VW Passat Variant Comfortline (B8) – Frontansicht, 3. April 2015, Düsseldorf.jpg

Oberklasse[Bearbeiten]

seit 2002 Phaeton Volkswagens zunächst wenig erfolgreicher Vorstoß in die Oberklasse. Sollte zuerst in den USA ein Verkaufsschlager werden, scheiterte dort jedoch. In China hingegen erfolgreich.[2] Mit der Einführung des 3.0 V6 TDI deutlich steigende Verkaufszahlen. VW Phaeton front 20071125.jpg

Coupé und Cabrio[Bearbeiten]

1949–1979 Käfer Cabrio Ab Frühjahr 1949 folgte vom Käfer auch eine Cabrioversion, die u. a. von Karmann und Hebmüller gebaut wurde. Im laufe seiner rund 30-jährigen Bauzeit durchlief es wie der geschlossene Käfer mehrere M;odellpflegen. VW Kaefer Cabriolet front 20100429.jpg
1955–1974 Karmann-Ghia Typ 14 Im Sommer 1955 erschien mit dem Karmann-Ghia ein Fahrzeug, das bis auf wenige Details mit dem Käfer nahezu identisch war. Das als Coupé und Cabrio gebaute Modell war auch in den USA sehr erfolgreich, da 61 Prozent der Wagen dorthin verkauft wurden. Wie der Käfer wurde der Karmann-Ghia in seiner Laufzeit stetig modifiziert. Volkswagen Karmann Ghia convertible 1.jpg
1962–1969 Karmann-Ghia 1500
(Typ 34)
Als zusätzliche Variante wurde von Karmann der Typ 34 („Große Karmann-Ghia“) hergestellt. Dieses Fahrzeug wurde im Gegensatz zum kleineren Typ 14 nur als Coupé angeboten. Der Typ 34 war jedoch kein wirtschaftlicher Erfolg: nach nur 42.505 Fahrzeugen wurde das Modell ohne Nachfolger eingestellt. 1966 Type 34 Karmann Ghia.jpg
1969–1975 Porsche 914 Ein Sportwagen, der aus einer Zusammenarbeit mit Porsche hervorging. Der 914 war das erste in Großserie hergestellte Mittelmotor-Fahrzeug der Welt. Das von einem luftgekühlten Boxermotor angetriebene Modell wurde von Herbst 1969 bis Frühjahr 1976 in knapp 120.000 Exemplaren hergestellt, die meisten davon als VW-Porsche 914. VW-Porsche-914.jpg
1974–1981 Scirocco I Der erste Scirocco kam im Frühjahr 1974 zu den Händlern und löste den Karmann-Ghia ab. Der Scirocco kam noch vor seiner Basis, dem Golf I, auf den Markt. Gemeinsam mit Golf, Passat und Polo führte das Coupé die Marke VW im Rahmen der Modelloffensive mit wassergekühlten Frontantriebsmodellen aus der bedrohlichen Absatzkrise. VW Scirocco 1973.jpg
1979–1993 Golf I Cabrio Im Frühjahr 1979 wurde das erste Cabriolet auf Golf-Basis präsentiert. Wegen des Überrollbügels, das in den Augen manch eines Betrachter wie ein Henkel aussah, erhielt es später den Spitznamen „Erdbeerkörbchen“. Trotz des Modellwechsels auf den Golf II wurde es weiterhin mit dessen Technik noch bis Sommer 1993 angeboten. VW Golf Cabriolet rear 20080801.jpg
1981–1992 Scirocco II Im Frühjahr 1981 wurde die zweite Scirocco-Baureihe vorgestellt. Sie nutzte weiterhin die Plattform und die Motoren des Golf I. Ab Herbst 1982 folgten auch diverse Sondermodelle, um die anfangs mäßigen Verkaufzahlen zu steigern. Ab Sommer 1985 wurden auch 16V-Motoren angeboten. Eine leichte Überarbeitung erfolgte im Sommer 1988. Obwohl kurz darauf der als Nachfolger gedachte Corrado erschien, konnte sich der Scirocco II dank weiterhin bestehender Nachfrage noch bis Herbst 1992 in der Modellpalette von Volkswagen halten. VW Scirocco front 20080703.jpg
1988–1995 Corrado Das Modell sollte ursprünglich den Scirocco ersetzen, wobei dieser neben dem Corrado noch vier weitere Jahre vom Band lief. Nach seiner Einstellung im Sommer 1995 war der Corrado für lange Zeit das letzte Coupé von Volkswagen. Vwcorrado.jpg
1993–2002 Golf III Cabrio Im Spätsommer 1993 wurde ein neuer offener Golf präsentiert, was die Basis des Golf III nutzte. Das Fahrzeug war eines der wenigen Cabriolets, das auch mit einem Diesel angeboten wurde. Im Frühjahr 1998 erhielt es ein optisches Facelift, womit es dem Golf IV ähnlicher sah und auch über dessen Motoren verfügte. Vw ebay 045.jpg
2003–2010 New Beetle Cabrio Das Cabrio des New Beetle folgte dem Coupé im Frühjahr 2003. Wie dieses wurde es im Sommer 2005 einem Facelift unterzogen. VW New Beetle Cabrio 1.6 Freestyle Shadowblue Heck.JPG
2006–2015 Eos Der Eos ist das erste Cabrio von Volkswagen mit einem Stahlklappdack. VW positionierte es als ein eigenständiges Coupé-Cabriolet, was die technische Kompenenten mit den Modellen Golf V sowie Passat B6 teilte. Ein Facelift erfolgte Ende 2010. Im Frühjahr 2015 wurde die Produktion des Eos eingestellt, da es es im Zuge von Einsparmaßnahmen des Konzerns keinen unmittelbaren Nachfolger geben wird. VW Eos front 20080515.jpg
seit 2008 Scirocco III Die im Sommer 2008 eingeführte dritte Auflage des Scirocco entstand aus der Studie Iroc, die 2006 als Konzeptfahrzeug vorgestellt wurde. Technisch basiert der Scirocco III weitestgehend auf dem Golf VI und übernimmt die mit dem VW Golf V eingeführte VW-Plattform in PQ35-Bauweise mit Quermotor. Die Palette reicht vom 90 kW starken 1,4 TSI bis zum 190 kW leistenden R. Im Frühjahr 2014 erfolgte eine optische wie technische Überarbeitung. VW Scirocco III 2.0 TSI Sport Viperngrün.JPG
seit 2011 Golf VI Cabrio[3] Nach knapp zehn Jahren Pause wurde Mitte 2011 wieder ein Golf Cabrio in das Programm aufgenommen. Das auf den Golf VI basierende Fahrzeug wird im Volkswagenwerk Osnabrück (vorm. Karmann) gefertigt. VW Golf Cabriolet (VI) – Heckansicht, 10. September 2011, Hilden.jpg
seit 2012 Beetle Cabrio Nachdem im Herbst 2011 der Beetle als Coupé präsentiert wurde, rückte gegen Ende 2012 auch wieder eine offene Version ins Angebot. VW Beetle Cabriolet 2.0 TDI 70's Design (II) – Heckansicht, 9. Februar 2014, Düsseldorf.jpg

Hochdachkombi[Bearbeiten]

seit 2004 Caddy Life
(Typ 2K5)
Kombi-Version des Lieferwagens VW Caddy, wird von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Polen gebaut. VW Caddy Facelift 1.6 TDI BlueMotion.JPG

Kompaktvan[Bearbeiten]

seit 2003 Touran I Der erste Kompaktvan auf Basis des Golf V gelange im Frühjahr 2003 in die Schauläden. Im Herbst 2006 wurde er erstmals im Rahmen einer großen Produktpflege überarbeitet, während eine zweite Modellpflege im Sommer 2010 folgte. VW Touran Facelift II 1.4 TSI Comfortline Silverleaf.JPG
seit 2015 Touran II
2004–2014 Golf Plus
(Typ 5M0)
Ein weiterer Kompaktvan auf der Plattform des Golf V. Ende 2008 erfolgte ein Facelift. VW Golf Plus 2.0 TDI Highline.JPG
seit 2014 Golf Sportsvan Mitte 2014 löste der Sportsvan auf der Plattform des Golf VII den Golf Plus ab. VW Golf Sportsvan 1.4 TSI BlueMotion Technology Highline – Frontansicht, 16. August 2014, Essen.jpg

Van[Bearbeiten]

1995–2010 Sharan I Großer Familien-Van, der annähernd baugleich mit Ford Galaxy und Seat Alhambra war. Ein erstes Facelift folgte im Mai 2000, ein weiteres wurde Ende 2004 vorgenommen. VW Sharan Pacific (2004) front.JPG
seit 2010 Sharan II Zweite Generation des Sharan, die seit September 2010 erhältlich ist. VW Sharan (1).JPG
seit 2008 Routan Großer Van, größer als der Sharan, basierend auf dem Chrysler Town & Country; Optik der Front angelehnt an den VW Tiguan. Nur in den USA, Kanada und Mexiko erhältlich. 2009 Volkswagen Routan SE.jpg

Geländewagen[Bearbeiten]

1940–1945 Kübelwagen
(Typ 82)
Statt des geplanten KdF-Käfers wurden während des Krieges Militärfahrzeuge im Volkswagenwerk bei Fallersleben gebaut. VW Kuebelwagen 1.jpg
1942–1944 Schwimmkübel
(Typ 166)
Allradgetriebenes Amphibienfahrzeug. VW Schwimmwagen 1.jpg
1969–1979 Kurierwagen
(Typ 181)
Der Kurierwagen wurde zwar als Militärfahrzeug für die Bundeswehr entwickelt, jedoch auch als VW 181 an die Zivilbevölkerung verkauft. In den USA nannte man ihn umgangssprachlich „The Thing“ . Vw 181 v sst.jpg
1978–1988 Iltis
(Typ 183)
Militärfahrzeug für die Bundeswehr, im Audi-Werk Ingolstadt und VW-Werk Brüssel gebaut. VW Iltis 001.jpg
1989–1997 Taro Der Taro war ein Lizenzbau des Toyota Hilux. VW Taro 1987-1991 frontleft 2008-03-29 A.jpg
seit 2010 Amarok Ein Pick-up, der im VW-Werk Pacheco in Argentinien und seit 2012 auch in Hannover gebaut wird. VW Amarok 2.0 TDI 4MOTION DC Highline front 20100919.jpg

Sports Utility Vehicle (SUV)[Bearbeiten]

1990–1991 Golf Country Der Golf Country basiert auf Golf CL syncro mit 98-PS-Motor. Er wurde nach Graz in Österreich geliefert und dort bei Steyr Daimler Puch zum Golf II Country umgerüstet. Sehr selten und begehrt ist das Sondermodell Chrom, von dem nur ca. 500 Exemplare gebaut wurden. VWGolfCountry.jpg
2002–2010 VW Touareg I Ein luxuriöses SUV, das gemeinsam mit Porsche entwickelt und komplett in Bratislava gefertigt wurde. Der Touareg teilt sich die Plattform mit Porsche Cayenne und Audi Q7. Ein Facelift wurde Ende 2006 durchgeführt. VW Touareg I V6 TDI Black Magic.JPG
seit 2010 VW Touareg II Im Frühjahr 2010 erscheint die zweite Generation des VW Touareg, der sich wieder mit dem Cayenne und dem Q7 die Technik teilt. VW Touareg II V6 TDI.JPG
seit 2007 Tiguan Der kompakte Tiguan ist nur als Fünftürer mit Vierzylindermotoren erhältlich und besitzt keine speziellen Offroad-Hilfen wie Sperren oder Reduktionsgetriebe. Ein Facelift erfolgte Mitte 2011. VW Tiguan 20090809 front.JPG

Kleinbus/Kleintransporter[Bearbeiten]

siehe auch Volkswagen Nutzfahrzeuge
seit 1950 Transporter
(Typ 2, „Bulli“)
Kastenwagen, Pritsche, Kleinbus, T1–T5 (mehrere Entwicklungsstufen) Vw bus t1 v sst.jpg
1964–1973 Kleinlieferwagen
(Typ 147, „Fridolin“)
Der VW-Kleinlieferwagen Typ 147 wurde ursprünglich für die Deutsche Bundespost als Zustellfahrzeug entwickelt und bei den Westfalia-Werken, Wiedenbrück gebaut. Erhielt den Spitznamen „Fridolin“. Vw fridolin.jpg

Interne Modellbezeichnungen[Bearbeiten]

Häufig ist auch die interne Bezeichnung zu finden. Diese setzt sich aus <Marke> <Klasse> <Generation> <Derivat>, aus 2 Buchstaben und 3 Zahlen, wie sie in nachfolgender Tabelle zu finden sind, z. B. AU350, zusammen.

Marke Klasse Generation Derivat Erweiterung
kurz lang neu alt Marktname (wenn nötig)
VW Volkswagen PKW 0/1 A00 VW Lupo, Seat Arosa 1 0 Steilheck 0 kurzer Radstand
AU Audi 2 A0 VW Polo, Audi A2, (Audi A1), Škoda Fabia, Seat Ibiza, Seat Cordoba 2 1 Stufenheck 1 langer Radstand
SE Seat 3 A VW Golf, VW GolfPlus, VW Jetta/Bora, VW Touran, VW Caddy, Audi TT, Audi A3, Škoda Octavia, Seat Leon, Seat Toledo, Seat Altea (XL), VW Tiguan 3 2 Kombi 2
SK Škoda 4 B VW Passat, (Eos), Audi A4, Audi A5, Audi Q5, Škoda Superb, Seat Exeo, Sharan, Macan 4 3 Fließheck 3 Syncro
BY Bentley 5 C Audi A6, Audi A7, VW Touareg, Cayenne 5 4 Coupé (fastback), Sportwagen 4 Hochmotorisierung
BG Bugatti 6 D VW Phaeton, Audi A8, Bentley Continental GT, Bentley Continental GT Cabrio, Bentley Flying Spur, Panamera 6 5 Roadster, Spyder, Cabrio 5 offene Aufbauten
LB Lamborghini 7 T (E-) VW Bus, Audi Q7, Audi R8 7 6 OffRoader, FunCar, SUV 6 geschlossene Aufbauten
VN Volkswagen Nutzfahrzeuge 8 LT (E+) Crafter 8 7 CityVan, PickUp 7 Flachdach
PO Porsche 9 L 8 MPV 8 Hochdach
9 sonstige 9 sonstige

Beispiele:

  • AU350 = Audi A3 der fünften Generation mit kurzem Heck.
  • VW Tiguan = VW316
  • VW Eos = VW465
  • VW Sharan = VW 428

Zusätzlich setzt sich aus dieser Schematik die Plattformbezeichnung zusammen:

Plattform mit Quer eingebautem Motor = z. B. PQ35 für die Konzernplattform des Golf 5
Plattform mit Längs eingebautem Motor

Schlüsselnummern[Bearbeiten]

Volkswagen-PKW werden vom Kraftfahrt-Bundesamt unter den Herstellerschlüsselnummern 0600 oder 0603 geführt; der bei Porsche in Stuttgart gebaute Porsche 914/6 (mit Porsche-Boxermotor) trägt hingegen die Porsche-HSN 0583.[4]

Konzeptfahrzeuge[Bearbeiten]

Hauptartikel: Konzeptfahrzeuge von VW

Modelle außerhalb Europas[Bearbeiten]

Neben der europäischen Produktpalette stellt Volkswagen auch Fahrzeuge in Mittel- und Südamerika, China und Südafrika her. Da es sich bei den Märkten um Schwellenländer handelt, sind diese Modelle bedeutend günstiger und für den Einsatz auf schlechten Straßen besser geeignet, aber auch qualitätstechnisch und in ihrer Ausstattung nicht mit europäischen Modellen vergleichbar. Diese Fahrzeuge werden meist nur in den lokalen Märkten vertrieben und basieren oft auf älteren Volkswagenmodellen (z. B. Santana 3000 auf Santana, Citi Golf auf Golf I) oder teilen die Plattform mit europäischen Modellen, so der Fox (in Mexiko Lupo) mit dem aktuellen Polo. Volkswagen geht mittlerweile dazu über, auch in diesen Länder eigentlich europäische Modelle zu fertigen, so z. B. den Touran für den chinesischen Markt oder den Jetta für den weltweiten Markt. Volkswagen ist der einzige Automobilhersteller Südamerikas mit eigener Entwicklungsabteilung.

Hier sind nur Modelle aufgeführt, die in den erwähnten Ländern gefertigt oder exklusiv vertrieben werden. Die Produktpalette umfasst meist auch Modelle aus Deutschland oder Europa, die in die betreffenden Länder exportiert werden. Es werden nur Länder beschrieben, in denen VW eigene Fertigungswerke besitzt, die große Volumen herstellen. In einer Reihe anderer Länder unterhält der Konzern noch Montagewerke, in denen aus Zollgründen importierte Bausätze für den lokalen Markt endmontiert werden. Auch sind häufig Varianten europäischer Modelle erhältlich, die sich in der Motorisierung und Ausstattung von in Deutschland erhältlichen Modellen erheblich unterscheiden.

Auch sind in der unten stehenden Auflistung nur aktuelle und lokale Modelle beschrieben. In die jeweiligen Märkte aus Europa importierte oder lokale historische Modelle finden keine Erwähnung. So ist die in den jeweiligen Ländern vertriebene Modellpalette recht groß und übersteigt in Brasilien z. B. die Zahl der in Deutschland angebotenen Modelle. Auffällig ist, dass der Passat in nahezu allen Märkten in der aktuellen europäischen Version angeboten wird, doch der Golf in der jeweils neusten Version nur in Europa vertrieben wird (vgl. Golf IV in Nord- und Südamerika oder Golf I in Südamerika).

Wenn in diesem Abschnitt von einem Gol gesprochen wird, ist nicht der Golf gemeint. Der Gol ist eine brasilianische Entwicklung, die in vielen Schwellenländermärkten angeboten wird, sich großer Beliebtheit erfreut und somit als ein Weltauto gilt.

Wenn ein aktueller Jetta erwähnt wird, bezieht sich dies auf das aktuelle deutsche Jetta-Modell. In bestimmten Märkten, u. a. China und Mexiko, werden unter Jetta und Bora teils andere Modelle angeboten.

Zeitleiste der Volkswagen-Modelle, die nur für den außereuropäischen Markt bestimmt sind
Typ 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4
Kleinwagen Polo Playa SudafrikaSüdafrika
Gol I / Parati / Voyage / Gacel / Senda / Amazon / Fox
(BX)
BrasilienBrasilienArgentinienArgentinien
Gol II / Parati / Saveiro / Pointer
(AB9)
BrasilienBrasilienArgentinienArgentinien
Gol III (NF) BrasilienBrasilienArgentinienArgentinien
Kompaktwagen Pointer[2] BrasilienBrasilien Lavida China VolksrepublikVolksrepublik China Santana / Jetta Night / Voyage China VolksrepublikVolksrepublik ChinaBrasilienBrasilien
Apollo[1] BrasilienBrasilien Logus[2] BrasilienBrasilien New Bora China VolksrepublikVolksrepublik China
Mittelklasse Brasilia / Igala BrasilienBrasilien Santana 2000 / 3000 / Vista China VolksrepublikVolksrepublik China
Passat Lingyu China VolksrepublikVolksrepublik China Passat Xinlingyu China VolksrepublikVolksrepublik China
Passat (NMS)
Vereinigte StaatenVereinigte StaatenChina VolksrepublikVolksrepublik China
Coupé SP2 BrasilienBrasilien
Minivan SpaceFox / Suran ArgentinienArgentinien
Van Routan KanadaKanada
Kleintransporter EA489 / Mitra / Hormiga TurkeiTürkeiIndienIndienMexikoMexiko
ohne Modelle von VW, die in einigen Märkten länger gebaut wurden, als in Europa – z.B. „VW Citi Golf“ in Südafrika oder „VW Käfer“ in Mexiko.

SudafrikaSüdafrika von Volkswagen of South Africa
MexikoMexiko in Mexiko und anderen BrasilienBrasilien / ArgentinienArgentinien von Volkswagen do Brasil, Volkswagen Argentina bzw. Autolatina
China VolksrepublikVolksrepublik China von Shanghai Volkswagen oder FAW-Volkswagen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten von Volkswagen Group of America Chattanooga Operations
KanadaKanada von Chrysler in Kanada als Volkswagen für den Nordamerikanischen Markt

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten KanadaKanada USA und Kanada[Bearbeiten]

ArgentinienArgentinien VW Argentinien[Bearbeiten]

VW Gol
Studie des VW Amarok (Robust Pickup)

BrasilienBrasilien VW Brasilien[Bearbeiten]

VW Constellation
  • VW Fox
    • Fox City Dreitürer
    • Fox Plus Fünftürer
    • SpaceFox Mini-Van
    • CrossFox Crossover-Version
  • VW Novo Gol neue Generation des Gol; Stufenheckversion: Novo Voyage; Pick-Up-Version: Saveiro
  • VW Gol G4 alte Gol-Generation; Kombiversion: Parati
  • VW Golf auf Golf IV-Basis
  • VW Polo Sedan
  • VW Kombi modernisierte Version des T2b

Außerdem fertigt Volkswagen Caminhões Ltda, das seit 2009 zu MAN gehört, unter der Marke Volkswagen Trucks and Buses in Brasilien Lkw und Fahrgestelle für Busse jeder Größenordnung. Diese Modelle werden nur in Süd- und Mittelamerika, Afrika und im Nahen Osten vertrieben, doch wurde in den 1990er Jahren mit dem VW L80 ein Modell auch nach Europa importiert. Das Knowhow für schwere Lkw in Europa wird im Volkswagenkonzern von Scania vertreten.

MexikoMexiko Volkswagen de Mexico[Bearbeiten]

SudafrikaSüdafrika VW Südafrika[Bearbeiten]

Nutzfahrzeuge:

China VolksrepublikVolksrepublik China VW China[Bearbeiten]

In China gründete Volkswagen drei Gemeinschaftsunternehmen, um auf dem dortigen Markt produzieren zu können. FAW-Volkswagen, FAW-Audi und Shanghai Volkswagen sind als eigenständige Marken zu betrachten, die mit eigener Modellpalette am Markt antreten. Volkswagen tritt auch noch als Marke auf und vertreibt große Teile der europäischen Modelle, wie Touareg oder New Beetle.

FAW-Volkswagen[Bearbeiten]
  • VW Bora, entspricht dem europäischen Bora, der in Deutschland nicht mehr verkauft wird
  • VW New Bora[7]
  • VW Golf nur Golf IV, kein Golf V in China erhältlich
  • VW Jetta, Weiterentwicklung des europäischen Jetta II
  • VW Sagitar, chinesischer Name für aktuellen Jetta
  • VW Magotan, chinesischer Name für den aktuellen Passat
  • VW Caddy
  • Audi A6 L Langversion des Audi A6
  • Audi A4
  • Audi A4L Langversion des Audi A4
  • Audi Q5
Shanghai Volkswagen[Bearbeiten]

IndienIndien Volkswagen India[Bearbeiten]

Produktionsstandorte der in Deutschland angebotenen Modelle[Bearbeiten]

VW-Stammwerk in Wolfsburg

Volkswagen:

Volkswagen Nutzfahrzeuge:

Volkswagen Osnabrück

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volkswagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. KBA, 2011
  2. VW Phaeton-Rekordabsatz: China sorgt für Phaeton-Boom auf auto-motor-sport.de, abgerufen am 27. Juli 2012
  3. Golf Cabrio wieder aus Osnabrück
  4. HSN-Liste bei AutoAmpel.de
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatUS-Passat wird in Detroit vorgestellt. Abgerufen am 26.7.12.
  6. Auto.de „Produktionsende für die erste Generation des VW Golf“
  7. a b Auto-News: Neuentwickelte Volkswagen für die Volksrepublik - VW zeigt in Peking zwei Weltpremieren für den chinesischen Markt