Karl Golgowsky

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
Heideröslein
  DE 3 Apr. 1954 (16 Wo.)
Wo der Wildbach rauscht
  DE 22 Apr. 1954 (8 Wo.)
Die kleinen Mädchen von Hawaii
  DE 25 Sep. 1954 (8 Wo.)
Am 30. Mai ist der Weltuntergang (mit Kurt-Adolf Thelen, dem Sunshine-Quartett und Will Glahé mit Orchester)
  DE 1 Nov. 1954 (24 Wo.)
Friesen-Mädel
  DE 17 Mai 1955 (4 Wo.)
Holzhacker-Dixie (mit dem Sunshine-Quartett)
  DE 30 Juni 1955 (4 Wo.)
Seemann, wo ist deine Heimat (mit Will Glahé mit Orchester und den Geschwistern Hofmann)
  DE 2 Jan. 1956 (40 Wo.)

Karl Golgowsky (* 11. November 1910 in Hüsten[2]; † 1994[3]; auch Karl Golgowski geschrieben), auch unter dem Namen Bert Roda tätig, war ein deutscher Schlagersänger, Komponist und Liedtexter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golgowsky absolvierte ein Gesangsstudium im Stimmfach Bariton bei Adolf Erlenwein in Dortmund und bei Julius von Raatz-Brockmann in Berlin. Er arbeitete als Leiter verschiedener Männer-, Frauen- und Kinderchöre und als Musiklehrer.

Einen breiten Bekanntheitsgrad erlangte er als Schlagertexter, Schlagersänger, Leiter und Mitglied diverser Gesangsgruppen der 1950er Jahre[4]. Golgowsky bildete zusammen mit Rudi Schuricke und Horst Rosenberg das Original Schuricke-Terzett. Gemeinsam mit Wyn Hoop trat er als Duo Die Fellows auf. Zu den weiteren Formationen zählen Rodgers-Gesangs-Duett, Die Wandergesellen und die Rixdorfer Sänger.

Zwischen Ende der 1940er Jahre und Mitte der 1960er Jahre leitete er das Golgowksy-Quartett, das in wechselnden Formationen vor allem von Golgowsky selbst komponierte und getextete Schlager einspielte und damit auch in den deutschen Charts erfolgreich war. Das Quartett trat auch gemeinsam in Film- und Fernsehproduktionen wie Die große Starparade (1954) und Zum neuen Jahr – das neue Spiel (1956) auf. Zum Quartett gehörten unter anderem Rudi Stemmler, Herbert Klein, Curt Papenberg, Heinz Stenzel, Friedel Wende und Wyn Hoop.

Golgowsky komponierte und textete mehr als 400 Schlager wie „Käthe, du hast so gerade Nähte“, gemeinsam mit Friedel Wende, „Am 30. Mai ist der Weltuntergang“, „Hau ruck, schon wieder fallen alle Neune“ und „Schwarzwaldmarie“.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Who’s Who in the Arts and Literature, Bd. 2: Applied Arts and Music, Karl Strute und Theodor Doelken (Hrsgg.), 3. Auflage, Zürich: red series 1983, S. 217.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartdiskografie Deutschland (Chartsurfer; monatliche Charts: vier Wochen entsprechen einem Monat)
  2. Who’s Who in the Arts and Literature, Bd. 2, S. 217.
  3. http://www.dismarc.org/index.php?form=search&db=0&fieldnames%5B%5D=dmOAP-Contributor&operators%5B%5D=and&searchvalues%5B%5D=Golgowsky%20Karl%201910%201994
  4. http://www.fuenfzigerjahresaenger.de/Lexikon/Gesangsgruppen.htm (Memento vom 3. August 2012 im Webarchiv archive.is)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]