Grabegabel

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Grabegabel

Eine Grab(e)gabel oder Grabeforke, in der kräftigeren Ausführung auch Spatengabel oder seltener Gabelspaten, ist als Gartenwerkzeug ein Mittelding aus einer Mistgabel (die üblicherweise dünne leicht gebogene Zinken hat) und einem Spaten. In der Schweiz wird sie Stechgabel genannt. Das Blatt besteht aus drei oder vier kräftigen, nur ganz schwach gekrümmten Zinken, die rund bis flach sein können. Der Stiel ist heute meist mittels eines Metallschuhs in das Blatt eingelassen.

Die Grabegabel wird zum Lösen und Bewegen von Oberboden verwendet und gleicht dem Spaten zum Wenden, mit dem Vorteil, dass beim Rammen in den Boden nur wenige Pflanzenwurzeln (auch Unkrautwurzeln) abgehackt werden. Sie kann daher besonders zum schonenden Ausgraben von Pflanzen verwendet werden. Im Gegensatz zum Spaten, wird auch das Zerteilen der nützlichen Regenwürmer erheblich vermindert. Zudem lässt sich eine Grabegabel mit deutlich weniger Kraftaufwand in den Boden stechen. Sie ähnelt in der Funktion dem abgewinkelten Karst, Hacke bzw. Krail.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jocob Linné:Der Praktische Gaertner. Verlag J.J. Arnd, 1907.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]