Grundvollzug

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Die Grundvollzüge bezeichnen die Hauptaufträge, die den Sinn und Zweck der Kirche als institutionelle Organisation der Gemeinde der christlichen Gläubigen begründen und legitimieren, und sind damit Wesensmerkmale der Kirche. Ohne eine Organisation der Gemeinde wäre ihre Ausführung nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Die katholische Tradition beschreibt drei Grundvollzüge:

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wird eine vierte Grunddimension der Kirche beschrieben, die Gemeinschaft (communio/koinonia[1]) in der die christliche Gemeinde ebenfalls ihren Ausdruck findet.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. V. Prüller-Jagenteufel: Grundvollzüge der Kirche; in: M. E. Aigner, A. Findl Ludescher, V. Prüller Jagenteufel, Grundbegriffe der Pastoraltheologie (99 Wörter Theologie konkret), Don Bosco Verlag München, 2005, S. 99f.
  2. Vgl. Gaudium et spes („Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute“)