Gut Rocholz

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Gut Rocholz um 1860, Sammlung Alexander Duncker
Gut Rocholz 2012

Das Gut Rocholz ist ein von Gräften umgebener früherer Adelssitz des Geschlechtes Berchem in Gevelsberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben einem Herrenhaus aus dem Jahr 1696 befinden sich auch zahlreiche Wirtschafts- und Stallgebäude auf dem Areal. 1740 ging das Gut auf die Familie von Maltitz über. 1788 erwarb es die Kaufmannsfamilie Wuppermann. Danach folgten noch verschiedene Eigentümer. Während der Nazi-Diktatur befand sich auf Gut Rocholz ein unmenschlich geführtes Zwangsarbeiterlager für verschiedene Gevelsberger Unternehmen.

Das Gut Rocholz war schlecht erhalten und noch genutzt, bis es 2006 von einem Immobilieninvestor erworben wurde. Die Gebäude wurden in mehrere Wohneinheiten aufgeteilt. Daneben wurden auch noch einige neue Wohnhäuser errichtet.

Im November 2009 wurden die neuen Bewohner aufgrund starker Regenfälle von Wassermassen in ihren Wohnungen überrascht.[1] Bei dem Unwetter am 20. Juni 2013 drang in zwölf Wohnungen Wasser[2] und Klärschlamm[3] ein.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW / Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Burgen auf Ruhr. Unterwegs zu 100 Burgen, Schlössern und Herrensitzen in der Ruhrregion. Essen: Klartext Verlag, 2010, S. 116–119

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gut Rocholz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.derwesten.de/staedte/gevelsberg/land-unter-auf-gut-rocholz-id2151416.html
  2. http://www.derwesten.de/wr/staedte/schwelm/-id8099283.html
  3. http://www.derwesten.de/wr/staedte/gevelsberg/klaerschlamm-stand-kniehoch-in-der-wohnung-id8197843.html

Koordinaten: 51° 19′ 57″ N, 7° 22′ 1″ O