Gut Rocholz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gut Rocholz um 1860, Sammlung Alexander Duncker
Gut Rocholz 2012

Das Gut Rocholz ist ein von Gräften umgebener Adelssitz des Geschlechtes Berchem in Gevelsberg. Neben einem Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert befinden sich auch zahlreiche Wirtschafts- und Stallgebäude auf dem Areal. Hier befand sich während der Nazi-Diktatur ein unmenschlich geführtes Zwangsarbeiterlager für verschiedene Gevelsberger Unternehmen. Das Gut Rocholz war schlecht erhalten und noch genutzt, bis es von einem Immobilieninvestor erworben wurde. Die Gebäude wurden in mehrere Wohneinheiten aufgeteilt. Daneben wurden auch noch einige neue Wohnhäuser errichtet. Im November 2009 wurden die neuen Bewohner aufgrund starker Regenfälle von Wassermassen in ihren Wohnungen überrascht.[1] Bei dem Unwetter am 20. Juni 2013 drang in zwölf Wohnungen Wasser[2] und Klärschlamm[3] ein.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW / Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Burgen auf Ruhr. Unterwegs zu 100 Burgen, Schlössern und Herrensitzen in der Ruhrregion. Essen: Klartext Verlag, 2010, S. 116-119

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gut Rocholz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.derwesten.de/staedte/gevelsberg/land-unter-auf-gut-rocholz-id2151416.html
  2. http://www.derwesten.de/wr/staedte/schwelm/-id8099283.html
  3. http://www.derwesten.de/wr/staedte/gevelsberg/klaerschlamm-stand-kniehoch-in-der-wohnung-id8197843.html

Koordinaten: 51° 19′ 57″ N, 7° 22′ 1″ O