Halyna Smijewska

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Halyna Smijewska und Johnny Weir

Halyna Smijewska (ukrainisch Галина Змієвська, engl. Transkription Galina Zmievskaya; * 1952 in Odessa, Ukrainische SSR) ist eine ukrainische Eiskunstlauf-Trainerin.

Viele von Smijewskas ehemaligen Schüler waren in der Weltspitze vertreten - so führte sie Wiktor Petrenko 1992 und Oksana Bajul 1994 zum Olympiasieg. Neben ihrer Rolle als Trainerin von Oksana Bajul ist sie zusätzlich ihr gesetzlicher Vormund seit dem Tod ihrer Mutter. Des Weiteren trainierte sie den US-amerikanischen Meister Scott Davis, die italienische Meisterin Silvia Fontana, Europameister Wjatscheslaw Sahorodnjuk, den japanischen Meister Takeshi Honda, die ukrainische Meisterin Natalja Popowa[1] sowie Elene Gedewanischwili 2007 und Stéphane Lambiel 2008. Seit 2007 trainiert sie die US-amerikanische Meisterin Johnny Weir.[2]

Nach Bajuls Olympiasieg im Jahr 1994 zog Smijewska nach Simsbury, Connecticut, wo sie rund zehn Jahre lang am International Skating Center of Connecticut unterrichtete.[3] Im Anschluss daran zog sie mit ihrer Tochter Nina und deren Mann Wiktor nach Wayne, New Jersey, wo sie Schüler in der Ice Vault Arena trainierte.

Smijewska ist mit einem Bauunternehmer aus Odessa verheiratet.[4] Ihre ältere Tochter Nina ist mit Wiktor Petrenko verheiratet und hat Choreografien für viele der Schüler Halyna Smijewskas kreiert.[5] Smijewskas zweite Tochter heißt auch Galina.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Halyna Smijewska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Natalja Popowa: Ich bin keine von denen, wem alles leichtfällt, auf ukrinform.de, vom 6. Dezember 2013. Abgerufen am 7. Februar 2017.
  2. Kathleen Bangs: New Coach For Johnny Weir: Three-Time U.S. Men’s Champion to Train With Galina Zmievskaya (Memento vom 12. April 2010 im Internet Archive), auf ifsmagazine.com, vom 15. Juli 2007 (archivierte Version). Abgerufen am 7. Februar 2017.
  3. When Olympic Champions Moved In, They Put Simsbury on the World Map. The New York Times, vom 2. Februar 1997. Abgerufen am 7. Februar 2017.
  4. Oksana: Happy at Last. Life Magazine, Juni 1994, Volume 17, Ausgabe 6, S. 72
  5. Window on the World: Having Triumphed Over Tragedy, Oksana Baiul Eyes the Games. Sports Illustrated, 7. Februar 1994, Volume 80, Ausgabe 5, S. 78