Hayat

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Hayat (von arabisch حياة, DMG ḥayāh „Leben“) war die erste türkische Zeitschrift in deutscher Sprache.[1] Das bundesweit erscheinende Magazin wurde 1998 in Hamburg gegründet und wandte sich in erster Linie an junge Deutschtürken.

Tanya Zeran, die Herausgeberin von Hayat, äußerte 1999 „Wenn man die deutschen Magazine durchblättert, hat man das Gefühl, es gibt uns überhaupt nicht“[2] über die Motivation der Herausgabe eines solchen Magazins, das zum Zeitpunkt seiner Gründung ein Unikum auf dem deutschen Pressemarkt darstellte.

Nach dem Vorbild von Hayat gründeten sich weitere deutschsprachige Zeitungen wie Etap in Berlin.

Für einige Soziologen zeugten die Unternehmungen, die u. a. auch Themen wie Homosexualität unter türkischen Migranten titelten,[3] für eine transnationale innerstädtische Modernität deutscher Großstädte.[4]

Das Heft erschien im Zweimonatsrhythmus.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mark Terkessidis: Migranten, Hamburg 2000
  2. Dilek Güngör: Schluß mit Ali aus der Dönerbude Etap, Hayat, Türkis: Deutschsprachige Zeitschriften von Türken für Türken, 1999 [1]
  3. vgl. Hayat, Ausgabe Mai/Juni 1999
  4. Mark Terkessidis: Migranten, Hamburg 2000