Heinrich Mendelssohn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Heinrich Mendelssohn (* 21. Februar 1881 in Posen; † 7. August 1959 in Genf) war ein Berliner Bauunternehmer und Baumeister.

Leben[Bearbeiten]

Mendelssohn war vor 1914 tätig bei der Erschließung mehrerer Stadtviertel: Hansaviertel, Olivaer Platz.

Er erbaute unter anderem in Zusammenarbeit mit Albert Heilmann das Europahaus in Berlin, in dem sich heute das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung befindet, ferner mit dem Architekten Heinrich Straumer das „alte“ Amerikahaus an der Heerstraße (Nähe Theodor-Heuss-Platz) ebenfalls in Berlin.

Während des Dritten Reiches befand er sich in der Emigration in England und kehrte 1946 nach Deutschland zurück.

Heinrich Mendelssohn gehört nicht zu den Nachkommen des jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn.

Literatur[Bearbeiten]

  • Joseph Walk (Hrsg.): Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945. hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. München : Saur, 1988 ISBN 3-598-10477-4